mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4181 - Wed., 05 Mar 2014

Die letzten Tage

''Das sollst du aber wissen, daß in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden.''

2. Timotheus 3,1


Das Thema könnte einem Angst machen! Bin ich bereit? Was ist mit meinen ungläubigen Angehörigen? Wie wird Gott mich beurteilen? Endzeit, was ist das überhaupt? Diese letzte Phase vor der Wiederkunft Jesu hat ja schon mit dem ersten Kommen des HERRN begonnen (Galater 4,4). Hat nicht auch der Glaube an seine bevorstehende Rückkehr die Christen in all den vergangenen Zeiten geistlich am Leben erhalten? Für Gott sind tausend Jahre wie ein Tag. Müssen die Christen dieser Zeit durch die Trübsal und Schrecken der Apokalypse? Viele Fragen, viele Auslegungen. Aber ist das so wichtig und entscheidend? Niemand außer Gott kann etwas wirklich beenden. Das ist ein atemberaubender und gleichzeitig ungemein tröstender Gedanke. Es wird einmal weder Leid, Schmerz, Angst, Panik und auch keine Sünde mehr sein. Keine schmerzlichen Gedanken und Erinnerungen werden uns belasten. Die Welt mit ihrem Wahnsinn und ihrer Ungerechtigkeit wird vergehen. Was bleibt? Was muß bleiben? Das Wort Gottes, die Liebe Gottes und unser tätiger Glaube bleibt (Matthäus 16,27). Endzeit - es genügt nicht zu sagen. ''Ich war dabei!'' Anwesenheit ist nicht immer auch Beteiligung. Gott prüft die Herzen. Das macht mich froh. Gott kann nicht nur beenden sondern auch täglich Neues bewirken.

Wir machen nicht selten keine Erfahrungen mit Gott weil er keine mit uns macht! Der geistliche Stillstand ist nicht besser als der Unglauben. Glaube ohne Werke ist tot (Jakobus 2,17). Wir müssen (dürfen) uns auch mit unserem Versagen beschäftigen, damit uns umso bewusster wird, wie tief und allumfassend und ernsthaft die Erlösung ist. In meinem Regal steht ein Buch mit dem Titel: ''Macht uns der Glaube psychisch krank?'' Wird das unser Nachruf sein? Nehmen wir das aus der Endzeit mit: Gekämpft, versagt, psychisch und körperlich kaputt gegangen!? Ist es das, was gemeint ist wenn es heißt daß die Liebe in vielen Gläubigen erkalten wird (Matthäus 24,12)? Bemühen wir uns doch um das Wesentliche. Wir brauchen die guten Taten und die Liebe zu allen Menschen, vor allem zu den Glaubensgeschwistern (Römer 12,10, 1. Petrus 3,8). Liebe hat viel mit dem ''Du'' und wenig mit dem ''Ich'' zu tun. Es gibt noch viel zu tun und es können immer noch Menschen Erlösung finden. Endzeit bedeutet nicht das Ende der Liebe und der Gnade und der tätigen Liebe - im Gegenteil. Je näher das Ende vorrückt, desto mehr sollten wir uns untereinander stärken (mit Wort und Tat) und die frohe Botschaft verkündigen. Kein Grund zur Depression!

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