mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4171 - Sun., 23 Feb 2014

Du sollst nicht töten!

Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist (2.Mose 20,13; 21,12): »Du sollst nicht töten«; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein.

2. Mose 20/13- 5. Mose 5/17


Wir leben in einer kaputten Welt und die Medien überschwemmen uns mit Berichten, die von Mord und Todschlag übertriefen. So hören oder lesen wir von Krieg und Aufstand in vielen Ländern. Syrien kann viele Tote beklagen, die Ukraine zieht mittlerweile schon mit Wehklage mit. Ständig liest man Berichte, das Männer ihre Frauen aus Eifersucht ermorden, wie auch in meiner Nähe eine junge Frau erstochen aufgefunden wurde. Mord und Todschlag nimmt kein Ende, im Gegenteil die Welt dreht durch. Fehlende Werte verderben die Moral und vernebeln das Gehirn des Menschen. Fehlende Liebe ist der Auslöser für Untaten.(Matthäus 24/12) Was nützt es dem jungen Mann, wenn er dem Richter beteuert, dass er den Bekannten im Affekt erschlug, es macht den Toten nicht mehr lebendig. Was nützt es ernüchtert zu erkennen, einen Mord begangen zu haben, es lässt sich nicht mehr revidieren.

Die Welt ist ein Spielfeld der Sünde und das Töten nimmt kein Ende, weil man die wichtige Spielregel vergessen hat, oder sich nicht daran hält. Du sollst nicht töten! So gab Gott seine „Klare Ansage“ seine Regel, in das Spiel des Lebens und es geht keine Entschuldigung daran vorbei, sich nicht daran zu halten. Die Vorschrift nicht zu töten, beginnt in der Entstehung des Menschen und endet erst dann, wenn der Weg auf Erden beendet wird und unser ganzes Leben lang sind wir dazu aufgefordert „nicht“ zu töten. Doch was macht der Mensch, was machen wir? Wir brechen die Regel in verschiedensten Lebenslagen, geplant oder im Affekt. So ist Abtreibung die meist entschuldigte Art, einen Menschen das Leben zu nehmen und auch wenn die Beweggründe der Not verständlich und klar sind, bleibt es eine Tötung, die nicht im Sinne Gottes sein kann, ja` die nicht im Sinne Gottes ist. Du sollst nicht töten!

Was mich zu dieser Andacht bewegte, ist die neue Entscheidung des Tötungsrechtes in Belgien. Schon seit Jahren ist es in den Niederlanden möglich, an schwerkranken den Tod preisgegebenen Menschen aktive Sterbehilfe zu praktizieren und seit Februar gilt nun das Recht auch Kinder ab 12 Jahren auf Eigenwunsch, in den erlösenden Tod zu führen. Ich bin erschüttert und es regt mich gleichzeitig auf, denn das ist wieder ein Zeichen des Zeitgeistes, der Kinder in Entscheidungen einbezieht, die sie gar nicht verantworten können. Ist es nicht schlimm genug, das heute die Kids schon erwachsen sein dürfen, beziehungsweise müssen, wo sie weit aus noch Kind sein sollten? Aber Sterbehilfe, das geht eindeutig zu weit! Es steht geschrieben „Du sollst nicht töten!“ und ich bin überzeugt, das gilt auch für Suizid und für die selbst gewählte Sterbehilfe und kein Mensch hat das Recht von Gott dazu bekommen, ein oder sein Leben zu beenden. Den Zeitpunkt unseres Todes hat Gott selbst gegeben und keiner darf sich daran vergreifen. Wehe dem, der sich nicht daran hält, und ohne Vergebung in Gottes Ungnade fällt. Amen

»Du sollst nicht töten«; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein.

Seid herzlich gesegnet, eure

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