mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4161 - Thu., 13 Feb 2014

Ein Wort an Titus

Paulus, Knecht Gottes und Apostel Jesu Christi, gemäß dem Glauben der Auserwählten Gottes und der Erkenntnis der Wahrheit, die der Gottesfurcht entspricht, aufgrund der Hoffnung des ewigen Lebens, das Gott, der nicht lügen kann, vor ewigen Zeiten verheißen hat — zu seiner Zeit aber hat er sein Wort geoffenbart in der Verkündigung, mit der ich betraut worden bin nach dem Befehl Gottes, unseres Retters —, an Titus, [mein] echtes Kind nach unserem gemeinsamen Glauben: Gnade, Barmherzigkeit, Friede [sei mit dir] von Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus Christus, unserem Retter!

Titus 1, 1 - 4


Titus ist das echte Kind des Paulus nach dem gemeinsamen Glauben. Titus hat durch Paulus zum Glauben an den Herrn Jesus gefunden. Auf diese Art hatte Paulus viele Kinder. Und sie bedeuteten ihm viel. Er war ernstlich um sie besorgt, hatte Kontakt mit ihnen, erwähnte sie immer wieder in seinen Briefen. Ein Drittel der Briefe, die wir von Paulus in der Bibel haben, waren an einzelne Personen gerichtet und dienten dazu, diese zu ermutigen. Wenn man bedenkt, dass es zu Pauli Zeit noch kein WhatsApp, kein Skype, kein eMail, kein Telefon und noch nicht einmal eine geregelte Post gab, sondern jeder Brief durch einen extra dafür angeheuerten Briefboten überbracht werden musste, sehen wir, wie wichtig Paulus diese Menschen waren.

Paulus grüßt den Titus in seinem Brief und schickt ihm Wünsche. Es sind Segenswünsche oder Segensgrüße, nämlich drei Wünsche: Gnade, Barmherzigkeit und Frieden. Dieser Segenswunsch ist das Gebet des Paulus, dass Gott Titus das schenken möge, was er im Dienst auf Kreta braucht und ihn in Seinem Frieden bewahren möge. Es ist dies der allerhöchste Zuspruch, den ein Mensch einem anderen machen kann. Dies geht nämlich nur, weil Paulus seinen Gott kennt und ganz genau weiß, dass dies der Wunsch und Wille seines Gottes ist. Zuerst die Gnade. Das ist Gottes Güte in Bezug auf die Rettung, in Bezug auf Gottes Heilshandeln. Gnade ist, wenn der Mensch nicht das bekommt, was er verdient, sondern das, was ein Anderer für ihn verdient hat, Jesus Christus. Dann muss er nämlich nicht den ewigen, zweiten Tod erleiden, sondern wird zum ewigen Leben errettet. Als Zweites Barmherzigkeit. Die Barmherzigkeit Gottes ist das Handeln der Güte Gottes in Bezug auf die Hilfe und Unterstützung im täglichen Leben als Christ. Als dritten Punkt wünscht ihm Paulus Frieden. Dieser Friede von Gott ist etwas Allumfassendes. Er wird am Besten mit dem wiedergegeben, was das hebräische Word für Frieden, nämlich „Shalom“ bedeutet. Dies beinhaltet Wohlergehen in jedem Bereich des Lebens: Die Wurzel des Wortes bedeutet zuerst einmal „Wohlsein“. Es hat zu tun mit Stabilität, mit Sicherheit, mit Treue, mit Einvernehmen, mit Angenommensein. Das ist Friede. Wo der Mensch in seinem Sein angenommen ist – jedoch nicht in seinem Sein als Mensch losgelöst von Gott, sondern immer nur in seinem Sein in Christus. Friede mit Gott kann der Mensch nur durch das haben, was Jesus Christus für ihn am Kreuz getan hat. Der Mensch ohne Christus im Zentrum seines Lebens hat nicht Frieden mit Gott, sondern lebt unter dem Zorn Gottes.

So wünscht Paulus dem Titus Gnade, Barmherzigkeit und Frieden von Gott dem Vater und von Jesus Christus, dem Retter. Das ist eine bemerkenswerte Aussage. In den beiden Briefen an Timotheus grüßt Paulus sehr ähnlich – aber mit dem Unterschied, dass er den Herrn Jesus als „Herrn“ bezeichnet, hier jedoch als Retter. In diesem Brief kommt Paulus immer wieder ganz besonders auf den Erlösungsplan Gottes zu sprechen. Hier in seinem Gruß legt er dafür ein Fundament und sagt uns: Gott Vater und Gott Sohn zusammen haben dieses Heil, diese Erlösung, ausgeführt. Der Vater nämlich hat den Plan gemacht, und mit Jesus Christus ist diese Rettung in die Welt gekommen. In seinem Brief kommt er später auf die Aufgabe des Heiligen Geistes als der dritten Person zu sprechen: Als aber die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Retters, erschien, da hat er uns — nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit — errettet durch das Bad der Wiedergeburt und durch die Erneuerung des Heiligen Geistes (Titus 3, 4 - 5)

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