mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4157 - Sun., 09 Feb 2014

Du musst kein Dachdecker sein

Einige Tage später kehrte Jesus nach Kafarnaum zurück. Schnell sprach sich herum, dass er wieder zu Hause sei. Da kamen so viele Menschen bei ihm zusammen, dass sie keinen Platz mehr hatten, nicht einmal vor der Tür. Während er ihnen die Botschaft Gottes verkündigte, trugen vier Männer einen Gelähmten heran. Doch es herrschte ein solches Gedränge, dass sie nicht zu ihm durchkamen. Da brachen sie die Lehmdecke über der Stelle auf, wo Jesus sich befand, und beseitigten die Holzknüppel. Durch das Loch ließen sie den Gelähmten auf seiner Matte hinunter.

Mk. 2,1-4


Was machst du für deinen Glauben? Viel zu oft merke ich, dass ich mich durch scheinbare Hindernisse davon abhalten lasse, die Nähe Gottes zu suchen. Arbeit oder bei anderen die Schule nehmen einem viel Zeit, dann sind da auch noch die Freunde, mit denen ich Zeit verbringen möchte, Hobbys, Haushalt und was auch noch immer, der Tag hat halt nur 24 Stunden und so bleibt auch wichtiges oft auf der Strecke.

Und doch, wer hat nicht Wünsche und Sorgen, die er gerne vor Gott bringen würde? Da ist es auch manchmal nicht nur die Zeit, interessiert es Gott überhaupt, was mich bewegt? Hat er sich nicht um Größeres zu kümmern, als um meine Kleinigkeiten? Sind da nicht andere Christen, die Gott sowieso viel näher stehen, um die er sich viel eher kümmern will?

Wie anders waren diese 4 Freunde, von denen die heutige Geschichte handelt. Sie nahmen Zeit und Mühe auf sich, um ihren Freund zu Jesus zu bringen. Auch die große Menschenmenge hielt sie nicht auf. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Sie stiegen auf das Dach, machten ein Loch hinein und ließen ihren Freund dadurch hinunter. Sie hatten einfach das Vertrauen zu Gott, dass sie die Mühe auf sich nahmen und ungewöhnliche Wege gingen.

Wer zu Jesus will, den läßt er auch zu sich kommen. Nicht nur den Kranken aus der Geschichte, da waren auch die Kinder, die von den Jüngern erst zurück gehalten wurden. ''Lasset sie zu mir kommen'', Jesus sucht unsere Nähe und er will sich von uns finden lassen. Jeder von uns ist ihm wichtig, jedem will er mit seiner Kraft helfen. Doch dafür müssen wir uns auf den Weg machen, wir dürfen nicht lethargisch dastehen und auf ein Wunder hoffen. Wenn du einen Schritt auf Jesus zu machst, kommt er dir die restlichen Schritte entgegen.

Wirf die ''wenns'' und ''abers'' weg und mach den ersten Schritt, wage das Ungewöhnliche und hab Vertrauen. Gott will dir seine Gnade schenken.

Was machst du für deinen Glauben?
Wann wagst du den Schritt?

Ich wünsche dir noch einen gesegneten Tag.

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