mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4145 - Tue., 28 Jan 2014

Die Stürme deines Lebens

Und stand auf und bedrohte den Wind und das Meer. Da wurde es ganz stille.

Matthäus 8/26b


Die heutige Andacht widme ich, einen lieben Gebets-treuen Freund, weil ich weis, dass er zurzeit von den Stürmen seines Lebens hin und her gebeutelt wird. Ich denke wir alle kennen solche Zeiten, wo ein Sturmtief das andere hetzt und unsere Seele nicht mehr zur Ruhe kommt. Kaum denkt man es sei endlich geschafft und man will zur Ruhe gelangen, kommt ein anderes Übel auf uns zu. Solch stürmische Zeiten rauben einem die Kraft und fordern uns besonders im Glaubensleben heraus. Wir rufen zu Gott, doch er scheint uns nicht zu hören und lässt unser Lebensschiff in gewaltigen Wellen auf und nieder schaukeln, und dass obwohl wir in uns fast nicht mehr über Wasser halten können. Wenn das Wasser uns bis zum Hals steht, geraten wir schnell in Panik und Verzweiflung, und wir denken Gott interessiert sich nicht dafür.

In einer eben so unglaublich hoffnungslosen Situation waren die Jünger, als sie sich mit Jesus auf offenem Wasser befanden.

(Matthäus 8/23-27)
Die Stillung des Sturms
Und er stieg in das Boot und seine Jünger folgten ihm. Und siehe, da erhob sich ein gewaltiger Sturm auf dem See, sodass auch das Boot von Wellen zugedeckt wurde. Er aber schlief. Und sie traten zu ihm, weckten ihn auf und sprachen: Herr, hilf, wir kommen um! Da sagt er zu ihnen: Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam? Und stand auf und bedrohte den Wind und das Meer. Da wurde es ganz stille. Die Menschen aber verwunderten sich und sprachen: Was ist das für ein Mann, dass ihm Wind und Meer gehorsam sind?


Die Männer, teils Fischer waren sicher an raue Winde auf dem Meer gewöhnt, doch dieser Sturm, der das Boot gewaltig hin und her schüttelte machte ihnen große Angst. Ich frage mich warum und gebe auch gleich meine Antwort dazu! Weil sie Menschen waren, Menschen wie du und ich und sie reagierten ganz natürlich. Sie hatten die Realität des Unwetters vor Augen und sie kämpften aus eigener Kraft gegen die Wellen. Ich bin mir sicher, dass sie schon eine Weile mit Wasserschöpfen und Segel halten versuchten das Boot in dem Sturm zu steuern, doch irgend wann mussten sie wohl erkennen, dass sie keine Macht über das Stürmen des Meeres mehr hatten. So kamen sie entmutigt und ängstlich zu Jesus. Das dieser Seelenruhig schlief, obwohl sie mitten im Sturm zu ertrinken drohten, schien für die Jünger, wahrlich unglaublich zu sein. Wie kann Jesus schlafen, spürt er die Gefahr denn nicht? Sie erlebten hier Jesus ganz als Mensch, ein Mensch der müde war und Schlaf benötigte und dennoch wussten sie auch dass nur mehr „er“ die Macht hat um zu helfen. Denn sie folgten ihm seit einer Weile nach und hatten ihn schon manches Wunder tun gesehen. So kamen sie nun Hilfe suchend zu ihm!

Die Jünger hätten sich nicht fürchten müssen, weil sie ja längst den Herrn in Jesus erkannt hatten und sie hatten ihn an Bord. Dachten sie wirklich er würde sie absaufen lassen? Jesus reagierte ziemlich unwirsch bevor er den Wind und die Wellen bedrohte und diese Reaktion ist meines Erachtens auch sehr menschlich. Reagieren wir nicht ebenso, wenn man uns nicht vertraut? In dem Moment wo der Mensch aus dem Menschen reagiert ist die Angst größer als das Vertrauen zu einer anderen Person und auch wir können diese Urangst nur schwer abstellen. Wie oft erleben wir in den Stürmen unseres Lebens, diese Ohnmacht der Angst und reagieren falsch und ohne Vertrauen auf Gott, obwohl wir wissen, dass Jesus auch in unserem Lebensboot sitzt und uns nicht alleine lässt? Wie oft schlagen uns die Wellen der Angst ins Gesicht und nebenbei vergessen wir in unserer Not, dass Jesus uns niemals absaufen lassen würde, weil er da ist und uns unendlich liebt?

Ja, Jesus liebt uns und er lässt uns nicht alleine. „Wir dürfen darauf vertrauen!“ Er ist bei uns in den Stürmen des Lebens und auch wenn uns die Wellen zu ersäufen drohen. Er ist da, bei dir um jeden Sturm zu stillen, auch dann wenn du am verzweifeln bist, weil keine Ende in Sicht zu sein scheint und ein Unwetter das andere jagt. Er ist bei dir wenn du durchs Wasser gehst. Er hat dich bei seinem Namen gerufen, du bist für immer sein.

(Jesaja 43/1-5a)
Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen. Denn ich bin der HERR, dein Gott, der Heilige Israels, dein Heiland. Ich habe Ägypten für dich als Lösegeld gegeben, Kusch und Seba an deiner statt, weil du in meinen Augen so wert geachtet und auch herrlich bist und weil ich dich lieb habe. Ich gebe Menschen an deiner statt und Völker für dein Leben. So fürchte dich nun nicht, denn ich bin bei dir.

Das gilt jeden von uns, auch dir mein Freund!

Seid herzlich gesegnet, eure

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