mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4136 - Sun., 19 Jan 2014

Geisterbotschaften

''Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt''.

1. Johannes 4,1


Wenn man stets alles übernimmt was irgendwer irgendwo gesagt und prophezeit hat, hätte man vermutlich für nichts anderes mehr Zeit. Es gibt definitiv falsche Propheten! Und gerade in der aktuellen Zeitschiene, werden viele vermeintliche ''Propheten'' von sich behaupten, göttliche Botschaften zu haben und von höchster Stelle autorisiert zu sein, diese weiterzugeben. Und oft sind diese Dinge dann so formuliert, daß man alles und jedes damit meinen könnte. Auch die Astrologen arbeiten so. Es gibt unreine Geister (Dämonen) die ihrem großen Vorbild nacheifern, und sich als ''Engel des Lichts'' ausgeben. Paulus schreibt in 2. Korinther 11, 12-15: ''Was ich aber tue, das will ich auch weiterhin tun und denen den Anlass nehmen, die einen Anlass suchen, sich zu rühmen, sie seien wie wir. Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter und verstellen sich als Apostel Christi. Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts. Darum ist es nichts Großes, wenn sich auch seine Diener verstellen als Diener der Gerechtigkeit; deren Ende wird sein nach ihren Werken''. Das sollten wir bei allem, was wir lesen und hören stets berücksichtigen und prüfen, und nicht einfach ungefiltert alles raushauen, was wir in die Finger bekommen. Viele wollen sich nur wichtig machen und fühlen sich in ihrem ''Auftrag'' dann auch bestätigt, je mehr Menschen diese Botschaften verbreiten und ernster nehmen, als es gut und nützlich wäre. Die Taktik des Teufels besteht aus Verstellung, Verwirrung, Verleumdung und Vereinnahmung. So wie seinerzeit im Garten Eden, als er in Form der Schlange Eva und ihren Mann beeinflusste und zur Sünde trieb.

Wichtiger als unangenehme Zukunftshorrorszenarien zu verbreiten, wäre allemal das Evangelium zu verbreiten und die Christen in ihrem Glauben zu stärken, anstatt ihnen nur zu vermitteln, daß die Welt auf den Abgrund zugeht und alles schlimm und übel ist. Das merken sie auch so. Sicherlich gibt es interessante Dinge, die man auch aussprechen kann, aber wo fängt man an und wo hört man auf? Das wäre wichtig zu hinterfragen. Nicht die Masse an zwielichtigen Informationen hilft einem Christen wach zu bleiben, sondern die gesunde Lehre der Bibel und ein nüchterner Geist. In 1. Petrus 4,7 lesen wir: ''Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. So seid nun besonnen und nüchtern zum Gebet''. Mit Nüchternheit fahren wir besser. In dieser Weise sollten wir auch füreinander da sein und uns auf die biblischen Verheissungen stützen und sie uns einander zusprechen. Die Wiederkunft Jesu Christi ist eine dieser Verheissungen - Lukas 31, 25-28: ''Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres, und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit. Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht''. Verlassen wir uns darauf und seien wir gleichzeitig erwartungsvoll und nüchtern und prüfen die Geister.

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