mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4114 - Sat., 28 Dec 2013

Zwischen den Jahren

Gehet hin in alle Welt

Mk. 16,15a


Weihnachten ist grade vorbei, Silvester und Neujahr stehen noch vor der Tür. Die einen zehren noch von der Ankunft des Herrn, die anderen von den Kalorien des Weihnachtsessens. Für die einen war Weihnachten der Neubeginn Gottes mit uns Menschen, für die anderen ist Silvester und Neujahr der Beginn von etwas Neuem, von dem sie nicht wissen, was es bringt.

Auch wenn für uns Christen mit dem ersten Advent schon das neue Kirchenjahr begonnen hat, spricht meiner Meinung nach nichts dagegen, auch als Christ den Übergang ins neue Kalenderjahr gemütlich zu begehen. Wenn die einen mit Feuerwerk und Böllern die Geister des alten Jahres vertreiben wollen, können wir uns an den schönen Lichtern des Feuerwerks auch erfreuen.

Genau, wie uns das Essen von Götzenopferfleisch nicht verboten ist, spricht auch nichts dagegen das Leuchten der Raketen zu genießen. Wenn wir uns des heidnischen und okkulten Hintergrundes bewußt sind, kann uns dieses nichts anhaben, wenn wir uns auch an diesen Tagen ein frohes neues Jahr wünschen.

Den meisten Menschen ist gar nicht klar, was Weihnachten, Silvester und Neujahr bedeuten - doch viele von Ihnen sind grade in dieser Zeit besonders offen und bereit für das Wort Gottes. So sollten wir uns nicht über die ärgern, die nur an diesen Tagen einmal die Kirche besuchen, wir sollten uns freuen und hoffen, dass der Same Gottes doch in ihnen Frucht trägt. Wann kommen sonst so viele Menschen in die Kirche. Auch wenn es für viele nur ein Ritual unter vielen ist, vielleicht gibt Gott ihnen gerade dort ein Wort in ihr Herz.

In unserer Zeit, in der so viele Menschen ohne Ziel und Halt leben, sollten wir uns nicht von ihnen trennen, sondern als lebendiges Beispiel für den Glauben in ihrer Mitte leuchten. Wir wissen nicht den Tag und nicht die Stunde, wann unser Herr wiederkommt - doch dann wir er von uns Rechenschaft fordern, für jede Seele, der wir nicht das Wort Gottes gepredigt haben. Ob es dann Frucht trägt, liegt nicht in unserer Hand, Gott selbst läßt wachsen und gedeihen. Wir können nur den Samen streuen.

So wünsche ich dir noch ein frohes Silvester und ein gesegnetes Neujahr.

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