mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4093 - Sat., 07 Dec 2013

Eine große Erlösung

''Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht. Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt''.

Römer 8, 32-34


Wenn die Erlösung und Erwählung von Menschen abhängig sein würde, nach welchen Kriterien könnte (müsste) man dann entscheiden? Hätten wir die Wahrheit gleichzeitig mit unserer Entscheidung offenbart? Aus unserer menschlichen Perspektive heraus, wäre das wohl eine äußerst verzwickte und komplizierte Angelegenheit. Wir sind dem in keinster Weise gewachsen. Für Gott gibt es hier keinerlei zögern oder zweifeln - ER hat die Menschen erschaffen (1. Mose 1,26) und weiß was in ihm steckt (Römer 3, 10-12). Daher konnte der Apostel Paulus im Sinne Gottes auch feststellen: ''Aber die Schrift hat alles eingeschlossen unter die Sünde, damit die Verheißung durch den Glauben an Jesus Christus gegeben würde denen, die glauben. Ehe aber der Glaube kam, waren wir unter dem Gesetz verwahrt und verschlossen auf den Glauben hin, der dann offenbart werden sollte'' (Galater 3, 22-23). Hier geht es also um etwas was eingeschlossen, verheissen, verwahrt, verschlossen und letztlich offenbart wurde - dies alles im Beisein einer gewissen öffentlichen Ordnung auf der Grundlage des Glaubens, der offenbart (also nicht erarbeitet oder selbst beschlossen) wurde. Lassen wir uns von niemandem den rettenden Glauben absprechen oder in seiner ewigen Gültigkeit klein machen. Das Heil ist sicher, weil es allein Gottes Werk ist und keine menschlich-moralische Idee. Es ist allein Gottes Macht die den Gläubigen zur Seligkeit bewahrt, nichts anderes (1. Petrus 1, 3-8). Paulus schreibt in Römer 8, 14-16: ''Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes. Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, daß ihr euch wiederum fürchten müßtet, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater! Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen mit unserem Geist, daß wir Gottes Kinder sind''.


Schon David schrieb im Alten Testament in Psalm 118, 6-8: ''Der HERR ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht; was können mir Menschen tun? Der HERR ist mit mir, mir zu helfen; und ich werde herabsehen auf meine Feinde. Es ist gut, auf den HERRN vertrauen und nicht sich verlassen auf Menschen''. Und mit Feinden sind auch gerade solche Menschen gemeint, die nur einen Schein der Frömmigkeit haben (2. Timotheus 3,5) und die Kraft des Glaubens verleugnen. Es sollte ohne jeden Zweifel für einen Menschen eine Kraft Gottes sein, die ihn von seinen Sünden überführt und im Glauben zum Kreuz auf Golgatha leitet. Wer ''glaubt'' und gleichzeitig die Kraft dahinter verleugnet, also im Grunde nicht an deren Wirksamkeit glaubt, macht Gott zum Lügner und somit die Vergebung der Sünden zu einem Muster ohne Wert. Aber das ist das Evangelium ganz und gar nicht - es ist eine Kraft Gottes und der HERR ist hier, ER allein macht gerecht - wer will (kann) also verdammen? David schreibt in Psalm 37, 28-29: ''Denn der Herr hat das Recht lieb und verläßt seine Getreuen nicht; sie werden ewiglich bewahrt, aber der Same der Gottlosen wird ausgerottet. Die Gerechten werden das Land erben und für immer darin wohnen''. Diese Gerechtigkeit hat den Gläubigen allein Jesus Christus verliehen, keine Eigenleistung, kein Durchhaltevermögen und kein Gesetz. Jesus sagte: ''Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der mir sie gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen. Ich und der Vater sind eins'' (Johannes 10, 27-30).

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