mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4081 - Mon., 25 Nov 2013

Gekommen um zu bleiben

''So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden, damit die Zeit der Erquickung komme von dem Angesicht des Herrn und er den sende, der euch zuvor zum Christus bestimmt ist: Jesus''.

Apostelgeschichte 3, 19-20


Gerade weil wir als Menschen nicht nachfragen (Römer 3,11: ''Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt''), müssen wir das Gnadenangebot Gottes annehmen und Buße tun! Keiner der sich Christ nennt, sollte das anders sehen und meinen, oder doch? Man wird nicht ''zwangsbekehrt''! Es gibt aber sicherlich auch Menschen, die sich tatsächlich ''für Gott entscheiden'', aber nie von neuem geboren waren (Lukas 13,27). Warum das so ist, darüber kann man spekulieren, aber die Tatsache bleibt bestehen, und die Bibel sagt das ja eindeutig - es gibt Gläubige, die nur einen Schein der Frömmigkeit haben (2. Timotheus 3,5, Kolosser 2,23). Solche können dann selbstredend auch wieder abfallen von dem, was sie sich selbst auferlegt haben. Sie sind nicht gekommen um zu bleiben. In 1. Johannes 2,19 steht: ''Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns. Denn wenn sie von uns gewesen wären, so wären sie ja bei uns geblieben; aber es sollte offenbar werden, dass sie nicht alle von uns sind''. Aber für jeden anderen (echten) Gläubigen gelten die Aussagen der Schrift: Die Neugeborenen haben sich definitiv nicht selbst erwählt Kinder Gottes zu sein (Johannes 15,16). Wir bekehren uns, aber die Buße kommt von Gott (Römer 2,4: ''Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut? Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?''), wir erkennen, daß wir Sünder sind, aber die Einsicht dazu muss zuvor von Gott kommen, denn der natürliche Mensch kann das nicht (1. Korinther 2,14) und wir sind geistlich tot in unseren Sünden (Epheser 2,1). Wir erkennen und lieben Jesus Christus, aber nur, weil ER uns zuerst geliebt hat (1. Johannes 4,19) und weil uns Gott seinen Sohn offenbart hat (Matthäus 16,17). Und wer erwählt ist (das macht Gott durch seine Allmacht und Weisheit) der bleibt es auch. Wer zu den Auserwählten (Neugeborenen) gehört, kann nicht mehr verloren gehen (Römer 8,1 und 8, 37-39).

Den Auserwählten gibt Gott die Gabe des Beharrens bis zum Ende (1. Petrus 1,2: ''...die auserwählt sind gemäß der Vorsehung Gottes, des Vaters, in der Heiligung des Geistes, zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blut Jesu Christi: Gnade und Friede werde euch mehr und mehr zuteil!''). Das sind die biblischen Fakten. Vor Gott gibt es wirklich nur zwei Sorten von Menschen - Gerechte und Ungerechte oder auch Gläubige und Ungläubige. Nur vor Menschen ist das nicht immer offensichtlich und gleich zu erkennen. Die Jünger Jesu hatten bis zum Schluss keine Ahnung wer Judas Iskariot vor Gott war. Sie haben sich eher selbst in Frage gestellt, als zu glauben, daß dieser Judas tatsächlich derjenige war, der Jesus verraten sollte. Weil vieles nicht deutlich und erkennbar ist, gibt es manchmal auch heute noch Differenzen und Streitigkeiten unter den Christen. Die Bezeichnungen ''Scheinchrist'' oder ''Namenschrist'' sind keine Erfindungen übereifriger Gläubiger, sondern sind biblisch relevant und so benannt (2. Timotheus 3,5, Matthäus 24,5, Offenbarung 3,1). Und wir werden gewarnt vor solchen ''Gläubigen'' und sollen sie meiden. Daß ein Mensch, der nur aufgesetzt glaubt, und nicht von neuem geboren ist, dennoch im Laufe der Zeit von seinem Irrtum befreit werden kann und geistlich erneuert wird, ist sicherlich nicht ausgeschlossen. Im Falle von Judas Iskariot allerdings schon (Markus 14,21). Dort war das Angebot groß, aber die Nachfrage ging am Ziel vorbei und endete im Verrat und Selbstbetrug. Kinder Gottes wissen warum sie glauben. Sie sind gekommen um zu bleiben - 1. Petrus 1, 8-9: ''Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit''.

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