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mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4075 - Tue., 19 Nov 2013

Im Dienst für Gott

''Sollten wir aber, die wir durch Christus gerecht zu werden suchen, auch selbst als Sünder befunden werden - ist dann Christus ein Diener der Sünde? Das sei ferne! Denn wenn ich das, was ich abgebrochen habe, wieder aufbaue, dann mache ich mich selbst zu einem Übertreter. Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich Gott lebe. Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben''.

Galater 1, 17-20


Paulus stellt hier eine sehr provokante rhetorische Frage: ''...ist dann Christus ein Diener der Sünde...''? Selbstredend ist er das nicht. In alte Gewohnheiten zurück zu fallen ist auch Teil unserer (alten) Natur. Wir haben damit zu kämpfen - und sind dabei leider nicht immer siegreich - Markus 14,38: ''Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach''. Mit Jesus hat das nichts zu tun, denn vor Gott ist unser alter Mensch gestorben und nicht wieder auferstanden. Anders verhält es sich mit dem inneren Menschen. Dem geistlich erweckten Menschen, die lebendige Seele, der Gott Atem eingehaucht hat. Dieser Geist soll (kann) wachen und beten, um nicht der Sünde, sondern Gott dienstbar zu sein. Das wiederum hat dann alles mit Jesus zu tun. Gottes Sohn ist für die Sünde gestorben, der Sündlose für den Sünder - 1. Petrus 3,18: ''Denn auch Christus hat ''einmal'' für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte, und ist getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist''. Was Gott durch Jesu Auferstehung zum (ewigen) Leben erweckt hat, ist der neue Mensch. Dieser hat mit dem alten Menschen nichts mehr zu tun - vor Gott. Darum lesen wir auch in 2. Korinther 5, 16-17: ''Darum kennen wir von nun an niemanden mehr nach dem Fleisch; und auch wenn wir Christus gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn doch jetzt so nicht mehr. Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden''. Der Dienst für Gott ist daher ein durch und durch geistlicher Dienst. Der Sohn Gottes diente Gott für dieses Ziel um uns Menschen willen. Ein Diener der Sünde ist nur der Sünder. Ebenso wie ein Diener des Geistes nur der eine Geist sein kann. Das Geheimnis ist groß!

Es wurde offenbart in der Menschwerdung Gottes und der großen Versöhnung. Paulus schreibt in 2. Korinther 5,19: ''Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung''. Und dieses Wort der Versöhnung weiter zu geben, ist nun die Aufgabe der Kinder Gottes geworden. In Markus 16, 15-16 sagte Jesus: ''Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden''. Wer wird es hören? Das wissen wir nicht. Das muss uns auch nicht kümmern, denn Gott kennt ja die Seinen (2. Timotheus 2,19) auch wenn derjenige davon noch keine Ahnung hat. Nicht selten werden Christen scharf kritisiert, wenn sie von Verdammnis reden. Auch unter Christen ist das kein beliebtes Thema. Aber auch dafür kam Jesus Christus in die Welt um die Spreu vom Weizen zu trennen (Lukas 3,17) und das Verlorene zu suchen und zu segnen und nach Hause zu bringen (Lukas 19,10) - das war ebenso sein Dienst. Leider bleiben manche dennoch verloren. Gott weiß es! Kinder Gottes sind dank dem Heiland keine Sünder - daran müssen und dürfen wir im Glauben festhalten (auch gerade vor dem Feind). Es ist bezahlt! Wir sollten den neuen Menschen immer dem alten Menschen vorziehen - das sollte (zur Ehre Gottes) unser Dienst sein, auch wenn wir Fehler machen oder das Fleisch manchmal übermächtig scheint. Wir wissen, daß es nicht so ist und Gottes Gnade letztlich triumphiert - wir sind der Sünde gestorben und darum frei (Römer 6,7).

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