mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3976 - Mon., 12 Aug 2013

Die Hölle plündern

Am Sabbattag gingen wir hinaus vor die Stadt an den Fluß, wo wir dachten, daß man zu beten pflegte, und wir setzten uns und redeten mit den Frauen, die dort zusammenkamen. Und eine gottesfürchtige Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, so daß sie darauf achthatte, was von Paulus geredet wurde. Als sie aber mit ihrem Hause getauft war, bat sie uns und sprach: Wenn ihr anerkennt, daß ich an den Herrn glaube, so kommt in mein Haus und bleibt da. Und sie nötigte uns.

Apg 16,13-15


Der im 19. Jahrhundert lebende Prediger Dwight Lyman Moody sagte einmal: ''Out of 100 men, one will read the Bible, the other 99 will read the Christian.'' - ''Von 100 Menschen wird nur einer in der Bibel lesen, die anderen 99 lesen in den Christen.''

Es gibt wenige ungläubige Menschen, die sich eine Bibel zur Hand nehmen. So wird das Wort Gottes nicht verbreitet, indem wir einfach nur Bibeln verteilen. Die Menschen schauen mehr auf die, die sich Christen nennen. Was leben wir diesen Menschen vor, was können sie in uns lesen? Unsere Aufgabe ist es, die Bibel, das Wort Gottes ins Leben zu übersetzen.

Und genau das machte auch Paulus mit seinen Freunden. Sie besuchten nicht eine christliche Gemeinde in Mazedonien, sie gingen an einen Fluß, an dem sich einiger Frauen, die auf der Suche waren trafen. Gott selbst hatte sie dorthin geschickt, er hatte ihnen diesen Weg gewiesen. Vor diesem Frauenkreis standen sie nun und redeten aus offenem Herzen.

Wenn wir nun meinen, Paulus war halt ein begnadeter Redner, der sie nun überzeugte, dann liegen wir falsch. Mit seinem offenen Herzen legte auch Paulus nur den Samen in das Herz von Lydia. Dann lesen wir, ihr ''tat der Herr das Herz auf''. Nur er kann wachsen lassen, was wir sähen.

Und auch Gott ist es, der uns die Worte in den Mund legt, wenn wir ihn verkündigen. Wir allein sollen unser Herz offen tragen und bereit sein, uns von Gott gebrauchen zu lassen. Wir sind die Boten, mit denen Gott seine frohe Botschaft verkündigen will. So können wir mit Gottes Hilfe, wie Reinhard Bonnke es einmal sagte: ''die Hölle plündern und den Himmel bevölkern''.

Bist du heute bereit, dich von Gott gebrauchen zu lassen?
Bist du ein offenes Buch, dass von Gottes Liebe zeugt?

Ich wünsche dir noch einen gesegneten Tag, an dem du seinen Samen streuen kannst.

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