mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3912 - Sun., 09 Jun 2013

Sicherheiten -Teil 2

Im übrigen, meine Brüder, freut euch im Herrn. Euch dasselbe zu schreiben ist mir nicht langweilig, euch aber dient es zur Sicherheit.

Philipper 3,1


Es gibt aber auch falsche Sicherheiten durch eigene Leistungen: »…nach dem Gesetz ein Pharisäer, nach dem Eifer ein Verfolger der Gemeinde; nach der Gerechtigkeit, die das Gesetz verlangt, bin ich untadelig.«
Paulus war ein tiefgläubiger Mensch und er nahm das Gesetz des AT ernst. Paulus tat alles, um Gott zu gefallen. Er nahm seine Überzeugungen ernst und richtete seine Kraft darauf, die ''Feinde seines Glaubens'' zu verfolgen, die Christen. Manche Menschen sind der Überzeugung, dass es genügt, an irgendetwas zu glauben. Paulus sagt, dass er ein untadeliges Leben geführt hat. Er hat dem Anspruch des Gesetzes genügt und war ''untadelig''! In der Zeit vor seiner Umkehr hatte Paulus keineswegs ein schlechtes Gewissen. Er hat sich selbst als fehlerlos angesehen. Heute bekommen viele Menschen grosse Mühe bei dem Gedanken, dass sie Vergebung nötig haben könnten. Sie meinen, ein gutes Leben zu führen
Keine einzige unserer eigenen Leistungen kann uns die Sicherheit gegen, vor Gott zu genügen. Paulus sagt, dass das was er früher als einen Gewinn, einen Vorzug, eine Sicherheit oder Garantie angesehen hat, sieht er nun in einem neuen Licht. Es ist ihm zum Schaden geworden, weil es den Menschen in falsche Sicherheit wiegt. Die ''Titanic''sollte auch unsinkbar sein. Menschen können sich täuschen, durch falsche Sicherheiten für die Ewigkeit gerettet zu sein. Deshalb nennt Paulus sie ''Unrat, Abfall, Kot, Sch…''Sie brauchen eine neue Sicherheit. Es geht darum, alles loszulassen, was uns als vermeintliche Sicherheiten gilt, es zu verlieren, und uns nach Jesus auszustrecken. Es ist wichtig Jesus zu kennen und ihn immer mehr kennzulernen. Wir sehen ihn nicht körperlich, aber wir reden mit ihm; wir hören ihm zu, wenn er mit uns spricht. Wir verbringen Zeit in seiner Gegenwart, wir beten ihn an, wir können seine Liebe erfahren und seinen Frieden empfangen, wir können von seiner Freude erfüllt werden.

Paulus hat Jesus durch den Glauben eine neue Gerechtigkeit gefunden, die mit seiner alten Selbstgerechtigkeit nichts gemeinsam hat. Vor Gott gerecht zu sein bedeutet, in einer wiederhersgestellten Beziehung zu ihm zu stehen. Dies können wir nicht selbst machen oder durch Eigenleistung verdienen, sondern nur als Geschenk empfangen. Jesus machte dies durch sein Kreuz möglich. Durch unseren Glauben können wir diese Gnade persönlich erfahren und in Anspruch nehmen, Der Glaube ist aber keine Methode, mit der man sich das Geschenk verdienen kann.

Darin liegt unsere Sicherheit als Christen. Sie gründet sich im Kreuz von Christus und der Gnade Gottes. Durch sie haben wir freien Zugang zu Gott. »In ihm haben wir den freien Zugang durch das Vertrauen, das der Glaube an ihn schenkt.« (Eph 3,12). Da zeigt sich auch der Unterschied zwischen falscher und echter Sicherheit: Zur falschen Selbstsicherheit gehört, dass man sich selbst höher bewertet als Gott und sich eigentlich damit gegen ihn stellt. Christliches Selbstwertgefühl zeichnet sich dadurch aus, dass man weiß, von Gott ''abhängig'' zu sein.

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