mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3911 - Sat., 08 Jun 2013

Sicherheiten -Teil 1

Im übrigen, meine Brüder, freut euch im Herrn. Euch dasselbe zu schreiben ist mir nicht langweilig, euch aber dient es zur Sicherheit.

Philipper 3,1


»Im übrigen, meine Brüder, freut euch im Herrn. Euch dasselbe zu schreiben ist mir nicht langweilig, euch aber dient es zur Sicherheit. Schaut auf die Hunde, die bösen Arbeiter und die Zerschneidung! Denn wir sind die Beschneidung, die Gott im Geist dienen und sich in Jesus rühmen, die nicht auf auf das Fleisch vertrauen, obwohl ich mich auch auf das Fleisch verlassen könnte. Wenn irgendeiner meint, auf das Fleisch vertrauen zu können, ich könnte es noch viel mehr: Ich bin am achten Tag beschnitten worden, stamme aus dem Volk Israel vom Stamm Benjamin, ein Hebräer von Hebräern; nach dem Gesetz ein Pharisäer, nach dem Eifer ein Verfolger der Gemeinde; nach der Gerechtigkeit, die das Gesetz verlangt, bin ich untadelig. Aber was mir auch immer Gewinn war, das halte ich um Christi willen für Schaden. Ja, tatsächlich halte ich auch alles für Schaden gegen die überragende Erkenntnis von Jesus, meinem Herrn, um dessentwillen ich alles verloren habe und ich halte es für Unrat, damit ich Christus gewinne und in ihm erfunden werde, nicht meine eigene Gerechtigkeit aus dem Gesetz habend, sondern die durch den Glauben an Christus, die Gerechtigkeit Gottes aufgrund des Glaubens.« (Philipper 3,1-9)

Auf welche Sicherheit bauen wir unser Leben auf? Eine sehr aktuelle Frage in unserer Zeit. Paulus greift dieses Thema aufgrund einer Bedrohung auf, der die christlichen Gemeinden jener Zeit gegenüber sahen. Eine Gruppe von jüdischen Christen vertraten die Lehre, dass ein Christ sich den Anforderungen des jüdischen Gesetzes aus dem Alten Testament unterwerfen soll, um dadurch zu einem Christen zu werden. Sie sagten, dass der Glaube an Jesus alleine nicht genügt. Paulus sagt zu seinen Feinden: »Hunde, böse Arbeiter und Zerschneidung!«. Er warnt vor ihnen. Heute gibt es ähnliche Probleme. Wir stehen manchmal bei gewissen Ansichten in der Gefahr, neben der Erlösung durch Jesus fügen wir noch weitere Bedingungen hinzu. Paulus nennt falsche Sicherheiten, die uns in ''Sicherheit'' wiegen lassen:

Er zählt vier Sicherheiten auf, die mit der Abstammung und Geburt zusammenhängen: »Ich bin am achten Tag beschnitten worden, stamme aus dem Volk Israel vom Stamm Benjamin, ein Hebräer von Hebräern.«
Paulus hätte sich sicher fühlen können, weil er aus dem Haus von gläubigen Juden stammte, die ihn als Baby am achten Tag beschnitten hatten. Paulus gehört zum Volk Israel. Manche waren der Meinung, dass diese Tatsache genügt, um in den Augen Gottes gerechtfertigt zu sein. Paulus kann sich darauf berufen, aus dem Stamm Benjamin zu stammen. Mit Stolz konnte er sagen, dass er aus dem Haus stammt, wie König Saul. Viele Menschen beziehen ihre Sicherheiten aus ihrer Herkunft, ihrer Familie und Vorfahren, ihrer Ausbildung..... Doch nichts von dem kann uns die Garantie geben, dass wir in Ewigkeit mit Gott zusammen sind.
Der vierte Grund ist Reinrassigkeit: »…ein Hebräer von Hebräern.« Nichts da von fremden, Einflüssen in seiner Herkunft. Rassismus bietet auch keine Vorteile.

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