mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3900 - Tue., 28 May 2013

Auf die Gnade setzen

''Ich weiß, mein Gott, daß du das Herz prüfst, und Aufrichtigkeit ist dir angenehm...''.

1. Chronik 29,17


Das ist ein wunderbarer Vers, weil er so direkt erklärt und aufzeigt, worauf es Gott beim Menschen ankommt. Vom menschlichen Herzen sagt die Bibel unmissverständlich, daß es ein trotziges und verzagtes Ding ist und letztlich auch nur von Gott selbst ergründet werden kann (Jeremia 17,9). Das Herz ist das ''Zentrum unserer Persönlichkeit'' und nicht nur unser Organ. Verzagt sein bedeutet wohl so viel wie Unruhe, Angst, Enttäuschung, Unsicherheit, Orientierungslosigkeit, Unfrieden. Und der Trotz ist dann so etwas wie Beleidigtsein, Unverstandensein, Sturheit, Übermut, Frust und Wut. Nicht gerade eine glückliche Kombination möchte man meinen und menschlich gesprochen vermutlich so etwas wie ein ''hoffnungsloser Fall''. Aber nicht für Gott! ER ergründet uns nicht nur, sondern ER heilt uns auch und schenkt uns Liebe und Gnade und neuen Mut. Aufrichtigkeit vor Gott hat weniger damit zu tun, sich selbst schlecht zu machen und künstlich zu demütigen, weil man das als Christ eben so tut. Es ist vielmehr eine nüchterne Ehrlichkeit die frei ist von Klischees und Übertreibungen. In 1. Petrus 1,13 steht: ''Darum umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch zuteil wird in der Offenbarung Jesu Christi''.

Wir können Gott nichts vormachen, das wissen wir (theoretisch) aber wissen wir das auch stets in der Praxis? Was im Himmel sehr gut ankommt ist Aufrichtigkeit! Ein Selbstprüfen mit der Erkenntnis, daß die Bibel recht hat und in unserem Herzen wirklich nichts Gutes zu finden ist. Was kann aus einer trotzigen und verzagten Haltung auch Gutes herauskommen? Gott verlangt nun nichts von uns wozu wir gar nicht in der Lage sind. Zum Beispiel unser Herz zu ändern. Aber gerade stehen (aufrecht) für das, was man ist und tut, das können wir! Auf diese Weise sind wir aufrichtig. So wir es vor Gott nun umsetzen (z.B. im Gebet und im Umgang untereinander) ist es angenehm vor unserem Heiland. ER schenkt uns dann auch die rechte Einstellung und Motivation ihm aufrichtig nachzufolgen und dankbar zu sein. Gott selbst ist uns hier Vorbild und Ziel. In 5. Mose 32,4 steht über Gott: ''Er ist der Fels; vollkommen ist sein Tun; ja, alle seine Wege sind gerecht. Ein Gott der Treue und ohne Falsch, gerecht und aufrichtig ist er''. Ein aufrechtes Leben als Christ mit Fehlern und Schwächen, ist vor Gott wertvoller als ein scheinbar perfektes Leben in Unaufrichtigkeit und Realitätsferne. Und die Wahrheit in diesem Fall ist immer die Realität Gottes, der uns nicht verurteilt, sondern uns ans Licht bringen will damit wir heil und selig werden.

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