mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3884 - Sun., 12 May 2013

Was man braucht

„Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes und Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem HERRN''

Römer 8,38-39


Wenn man in manchen Momenten auf sein bisheriges Leben zurückblickt, hat man wohl mehr oder weniger mit zwiespältigen Gefühlen zu kämpfen. Wo ist man gescheitert? Wann war das Leben besonders bitter? Was waren wirklich glückliche Zeiten? Von wem wurde man herzlich geliebt und wer hatte nur Verachtung und Kälte für einen übrig? Leider gibt es Menschen, die sich tatsächlich ungeliebt fühlen und entsprechend ein Leben hinter weitgehend verschlossenen Türen führen. Menschen können Menschen sehr weh tun, besonders wenn man sie einfach alleine lässt. Aber das war von Anfang an so für den Menschen nicht vorgesehen. Es ist nicht gut, daß der Mensch alleine ist (1. Mose 2,18). Das betrifft sicherlich nicht nur die Unverheirateten sondern auch die Geschiedenen, Alten, Kranken, Einsamen, Bedrückten usw. Einsamkeit wünscht man niemandem und selbst Gott der Allmächtige hatte nie etwas anderes im Sinn als Gemeinschaft in Liebe und Freude zu ermöglichen und dafür den Weg zu bereiten (1. Mose 1,26-27). Gläubige Menschen sind nicht einsam. Sie können zwar auch alleine sein (was ja ebenso positive Aspekte beinhaltet) aber sie sind nicht vergessen und isoliert oder werden als Person abgelehnt. Im Gegenteil. Wenn uns andere Menschen uns unser Versagen und unsere Fehler vorhalten, so können wir doch wissen, daß derjenige, der am allermeisten uns anklagen und verurteilen könnte uns nicht verdammt (Römer 8,33-34).

Sicherlich sollten wir uns Kritik zu Herzen nehmen und an uns arbeiten, aber es gibt auch Verurteilungen, Ablehnung und Kälte die jeder Grundlage entbehren. Jesus wurde völlig grundlos gehasst (Johannes 15,25) und es kommt vor, daß es uns in unserem Leben manchmal auch so vorkommt. Liebe und Vergebung gehen Hand in Hand und zurecht fragt Paulus in seinem Brief an die Römer: ''Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen?'' Entscheidend ist wie Gott handelt und wie er uns sieht. Das Leben hat auch seine Schattenseiten. Das klingt vielleicht etwas abgedroschen, aber das müssen wir einfach wissen und registrieren und uns nicht von der Traurigkeit überwinden lassen in so mancher einsamen Stunde. Gottes Liebe genügt! Wir sind schon von Ewigkeit her gekannt und geliebt und Gott hat sich nach uns gesehnt (Jeremia 31,3). Willst Du das glauben? Von Menschen (auch den Gläubigen) kann und wird man enttäuscht werden. Der Mann von der Frau und umgekehrt, die Kinder von den Eltern und umgekehrt, die Freunde und Glaubensgeschwister untereinander und so weiter. Aber egal woher das kommt und wie lange das geht und was auch passiert, die Herzenshärtigkeit der Menschen macht Gottes Liebe und Treue nicht kleiner. Im Gegenteil. Wenden wir uns mit allen unseren Sorgen und Nöten und unserer Enttäuschung und Traurigkeit an IHN. Jesus lässt uns nicht los und uns niemals alleine. Er wird persönlich bei jedem Gläubigen immer gegenwärtig sein und uns nie im Stich lassen auch wenn es alle Anderen tun sollten (Matthäus 11,28). Gottes Liebe genügt!

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