mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3877 - Sun., 05 May 2013

Die Unschuld Gottes

„In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade, die er uns reichlich hat widerfahren lassen in aller Weisheit und Klugheit“.

Epheser 1, 7-8


Erlösung - ja oder nein? Das ist die entscheidende Frage für alle Menschen die je gelebt haben und noch leben werden. Das alles ist mit der Identität Gottes verbunden, die sich in Jesus Christus gezeigt hat. Das Hören auf Gottes Wort ist lebensnotwendig und der Glaube an das Evangelium ist bedeutsam und heilsnotwendig. Hier zeigt sich auch das Gute und das Böse. In Gottes Augen ist der Glaube an die Vergebung der Sünden aus Gnade eine „gute Sache“. Etwas Böses ist die Annahme, daß der Mensch sich durch Werke und sein bloßes Dasein für den Himmel und die Begegnung mit Gott qualifizieren könnte. Oder die Vergebung der Sünden, sowie Gottes Existenz ins Reich der Fabeln schiebt. In Psalm 89,3 schreibt David: „Für ewig steht die Gnade fest; du gibst deiner Treue sicheren Grund im Himmel“. Das ist das Fundament – es geht um Gott! Es geht nicht um die sogenannte „Krone der Schöpfung“ wie der Mensch manchmal gesehen wird, sondern um Gottes Ehre in seiner Gnade, vielmehr um den Reichtum seiner Gnade. Gott definiert Gut und Böse durch den Glauben an die Gnade oder die Ablehnung dieser Gnade. Es gibt nichts dazwischen. Wir können davon ausgehen, daß Gott jeden einzelnen Menschen sieht und ihn durchleuchtet bis auf den Grund. In Sprüche 15,3 steht: „Die Augen des HERRN sind an allen Orten, sie schauen auf Böse und Gute“. Das bedeutet im Klartext, daß Gott auf die Gläubigen und auf die Ungläubigen schaut. In Psalm 14,2 steht: „Die Toren sprechen in ihrem Herzen: »Es ist kein Gott.« Sie taugen nichts; ihr Treiben ist ein Gräuel; da ist keiner, der Gutes tut. Der HERR schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, dass er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage“. Es ist klug nach Gott zu fragen. Gut sind niemals unsere Taten vor Gott – sie taugen nichts und unsere Werke sind eher eine Beleidigung für Gott als etwas, was uns in seinem Licht zu Höherem qualifizieren könnte – ganz im Gegenteil. Auch hier: Es geht um Gott und um seine Gerechtigkeit.

Warum ist das so wichtig? Weil Gott unschuldig ist! In 1. Petrus 1, 17-21 steht: „Und da ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person einen jeden richtet nach seinem Werk, so führt euer Leben, solange ihr hier in der Fremde weilt, in Gottesfurcht; denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes. Er ist zwar zuvor ausersehen, ehe der Welt Grund gelegt wurde, aber offenbart am Ende der Zeiten um euretwillen, die ihr durch ihn glaubt an Gott, der ihn auferweckt hat von den Toten und ihm die Herrlichkeit gegeben, damit ihr Glauben und Hoffnung zu Gott habt“. Der Teufel, die Dämonen, die ungläubigen Menschen – sie alle beschuldigen Gott. Sie meinen Gott gehört auf die Anklagebank und hat den Menschen und dem Planeten nur Ärger und Not beschert. Aber Gott ist unschuldig. Der Mensch und das Böse verkehren die Tatsachen und machen Täter zu Opfern und Opfer zu Tätern, sie beugen das Recht und vertauschen das Gute mit dem Bösen. Und was tat Gott? In Jesaja 53, 6-9 lesen wir: „Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn. Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf. Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen. Wer aber kann sein Geschick ermessen? Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volks geplagt war. Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und bei Übeltätern, als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist“. Die Strafe lag auf Jesus, damit wir Glaubenden Frieden haben können mit Gott (Jesaja 53,5). Daran zu glauben ist das Beste was wir aus unserem Menschsein machen können. Die Gnade Gottes ist seine Ehre.

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