mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3855 - Sat., 13 Apr 2013

Warum sind meine Lebenswege nicht immer schön gerade? Teil 2

Ich lasse Dich nicht fallen und ich verlasse dich nicht!

nach Josua 1,5


Ich vergleiche mein Leben mit einer Fahrt auf der Autobahn. Natürlich hab ich mein Navigationsgerät dabei –
wer mich kennt, weiss, dass ich die „wunderbare“ Begabung habe, mich überall verfahren zu können.

Nun fahre ich so schön rasant, wie man mit einem smärtli (meine Limousine) halt fahren kann, immer mit dem Ziel vor Augen.

2. Situation:

Ich fahre wieder auf derselben Autobahn. Mein Ziel hab ich
immer noch vor Augen. Ich hör auf das Navi, das leitet mich auch richtig. Doch jetzt sehe ich, da vorne hat es eine wunderschöne Berglandschaft, da möchte ich doch hin und schauen.

Also hör ich nicht mehr auf mein Navi und nehme die nächste Ausfahrt. Ich weiss aber, dass ich pünktlich an meinem Ziel ankommen sollte. Doch ich denke, ich möchte jetzt etwas geniessen. Also fahre ich über die grosse Strasse bis die Strasse zum Strässchen wird, bergauf und irgendwann finde ich mich auf einem kleinen steilen Bergweg wieder. Hilfe, was mach ich nun? Hier geht’s nicht mehr weiter. Schon gar nicht mit dem smärtli.

Ich muss mir Hilfe holen. Wenn alles klappt werde ich wohl auch da nochmal mit einem blauen Auge davonkommen.

Und in meinem Leben?

Ist es da nicht auch manchmal so, dass ich die feine Stimme von meinem Navi (von Gott) einfach ignoriere? Und ich geh selber Wege, dich ich will?

Was geschieht dann? Vielleicht mag die Aussicht wunderschön sein, vielleicht kann ich es geniessen für eine kurze oder auch längere Zeit. Doch irgendwann werde ich wohl oder übel mich verirren, wenn ich nicht auf Gottes Stimme hören will.

Wie gut, dass er Geduld mit mir hat. Dass er mir auch wieder Menschen zur Seite stellt, die mir helfen wieder auf den richtigen Weg einzubiegen. Die da sind, wenn es mir dreckig geht. Menschen die mir zuhören und die mich an der Hand nehmen, wenn ich falsche Wege eingeschlagen habe.

Vielleicht siehst du heute einen Menschen, der gestolpert ist und das Ziel aus den Augen verloren hat? Hast du schon mal darüber nachgedacht, dass Du ihm vielleicht eine Hilfe und Stütze sein könntest?

Vielleicht bist Du es selber, der das Warnschild übersehen hat und du benötigst liebende Menschen, die dich freundlich an der Hand nehmen und dir wieder helfen, auf den richtigen Weg zu gehen.

Gib nicht auf, gib niemals auf!

Es liegt wohl an uns Menschen, dass wir immer und immer wieder versuchen unser Leben selbst meistern zu wollen. Wir denken, wir machen’s schon richtig und hören nicht mehr auf die leisen Mahnungen Gottes.

Doch wenn wir auf falsche Wege geraten sind, dann heisst es nicht einfach da verharren und denken, es ist ja eh jetzt alles verloren. Nein, da heisst es UMKEHREN, die Hand erneut erfassen, die Gott dir in Menschen oder Umstände ausstreckt.

Stolpern ist nicht schlimm, schlimm ist nur, wenn Du liegen bleibst!

Wag es! Wag es erneut mit Gott! Wag es mit Jesus!

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