mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3818 - Thu., 07 Mar 2013

Lebensstil der Evangelisation - Teil 2

Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.

Johannes 20,21


Es reicht jedoch nicht aus, nur über das Evangelium zu reden, wir müssen es auch im Leben praktisch umsetzen. »Lebt nun so, wie es dem Evangelium von Christus entspricht, ob ich euch nun besuchen und euch sehen kann oder nur aus der Ferne von euch höre.« (V. 27a) Paulus benutzt die Worte: ''Sich öffentlich würdig verhalten und leben''. Damit spielt er auf die römische Staatsbürgerschaft der Philipper an. Philippi war eine römische Kolonie und ihre Bewohner in der Regel römische Bürger. Sie lebten nach römischer Sitte, Gesetzen und Bräuchen. Die Philipper waren stolz auf ihre römischen Vorrechte. Jetzt sind die Empfänger des Briefes Christen geworden. Paulus fordert sie auf, ein Leben zu führen, das von Freiheit, Liebe und Freude bestimmt ist – so dass andere Leute sagen: ''Ich möchte Jesus nachfolgen''. Die Verkündigung beschränkt sich nicht nur auf die Worte, sondern hat auch mit der Art und Weise zu tun, wie wir das Evangelium praktisch und sichtbar ausleben. Das gilt nicht nur für einzelne Christen, sondern es gilt für die ganze Gemeinde.

»Steht fest zusammen in einem Geist und kämpft einmütig für den Glauben des Evangeliums und lasst euch in keiner Weise einschüchtern von den Widersachern. Denn das ist für sie der Beweis ihres Verderbens, für euch aber eurer Rettung durch Gott! Euch ist im Blick auf Christus geschenkt worden, nicht allein an Ihn zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden, da ihr den gleichen Kampf kämpft, den ihr an mir gesehen habt und jetzt von mir hört.« (V. 27b-30)
Hier geht es nicht um das Bürgerrecht, sondern ''fest zusammenstehen'' meint die Entschlossenheit eines Soldaten, der von seinem Posten keinen Fußbreit weicht. Bei Asterix und Obelix kommen die Soldaten Schulter an Schulter auf den Feind zu. Solange sie ihre Formation nicht verließen, waren sie fast unbesiegbar und versetzten ihre Gegner in Angst.

Haben wir Jesus in unserem Leben und sind miteinander verbunden, so kann dies den feindlichen Widerstand (aus)lösen. Es wird Kampf und Leid geben (V. 28-30). Der Feind wird versuchen, uns zu spalten, aber wir müssen uns ihm widersetzen. Dann wird es ein Angriff gegen alle. Dann steckt unser Glaube die Welt an.

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