mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3817 - Wed., 06 Mar 2013

Lebensstil der Evangelisation - Teil 1

Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.

Johannes 20,21


»Ja, ich werde mich auch freuen; denn ich weiß dass ihr für mich betet und der heilige Geist mir beisteht, darum wird dies alles zu meinem Besten ausgehen. Ich erwarte voller Zuversicht, dass ich in nichts beschämt werde, sondern dass in aller Freimütigkeit wie immer Jesus durch mich in der Öffentlichkeit verherrlicht wird, sei es durch mein Leben oder durch meinen Tod. Denn das Leben ist für mich Christus und das Sterben Gewinn. Weil ich aber mehr für Christus erreichen kann, wenn ich am Leben bleibe, weiß ich nicht, was ich wählen soll. Es zieht mich nach beiden Seiten: Ich möchte am liebsten aus diesem Leben scheiden, um bei Christus zu sein – das wäre bei weitem das Beste – aber um euretwillen ist es notwendig, am Leben zu bleiben. im Vertrauen darauf weiss ich, dass ich bleiben und ausharren werde, um euch zu helfen, dass euer Glaube wächst und eure Freude noch größer wird. Wenn ich erst wieder zu euch zurückkehre, dann wird euer Rühmen überfliessen in Jesus. Lebt nun so, wie es dem Evangelium von Christus entspricht, ob ich euch nun besuchen und euch sehen kann oder nur aus der Ferne von euch höre. Steht fest zusammen in einem Geist und kämpft einmütig für den Glauben des Evangeliums und lasst euch in keiner Weise einschüchtern von den Widersachern. Denn das ist für sie der Beweis ihres Verderbens, für euch aber eurer Rettung durch Gott! Euch ist im Blick auf Christus geschenkt worden, nicht allein an Ihn zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden, da ihr den gleichen Kampf kämpft, den ihr an mir gesehen habt und jetzt von mir hört.« (Philipper 1,18b-30)
Die Verkündigung des Evangeliums soll nicht nur ein Lebensziel sein, sondern Lebensinhalt. Evangelisation ist unsere Lebensaufgabe. Er selbst, Paulus, ist bereit, sein eigenes Leben für das Evangelium zu geben. Die Hingabe des eigenen Lebens eines Christen geschieht passiv, nicht aktiv. Ein Mensch wir misshandelt und umgebracht, weil er die frohe Botschaft weitersagte.

Paulus schreibt, dass er sich über seinen eigenen Tod keine Sorgen macht, solange Jesus dabei verherrlicht wird. Doch obwohl er sich nicht vor dem Tod fürchtete, wusste er auch, dass er für die anderen Menschen weiterleben muss. Der ganze Sinn und Zweck seines Lebens war Jesus: »Denn das Leben ist für mich Christus!« (V. 21). Das steht ganz im Gegensatz zu allem, was uns Menschen heute antreibt. Manche sind getrieben von dem Verlangen nach Geld und der scheinbaren Sicherheit. Andere werden getrieben von dem Verlangen und der Sehnsucht, geliebt zu werden. Andere hungern nach Erfolg, nach Berühmtheit. Paulus war erfüllt davon, Jesus anderen bekannt zu machen. Das war seine Lebensaufgabe und ist es diejenige eines jeden Christen: »Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.« (Johannes 20,21) Dabei müssen wir uns nicht extra groß anstrengen und dabei stellt sich Freude ein. Paulus will, dass der Glaube und die Freude der Philipper durch die Hingabe wächst und das Weitersagen fließt.
Fortsetzung folgt.....

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