mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3794 - Mon., 11 Feb 2013

Einiges über Anfechtungen

''Da wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel versucht würde''.

Matthäus 4,1


Versuchungen sind kein Spiel. Gott wurde auch nicht Mensch, damit er sich als solcher mit dem Teufel messen kann. Gott muss sich nicht selbst beweisen wer er ist. Wir sollten das auch nicht tun. Die Versuchungen, die Jesus als Mensch erleiden musste, geschahen um unseretwillen. Wir wissen aus der Bibel, daß der Satan die Menschen vor Gott permanent verklagt (Offenbarung 12,10) und das es von ihm listige Anschläge auf uns gibt (Epheser 6,11) und er sucht, wen er wie ein brüllender Löwe ''verschlingen'' kann (1. Petrus 5,8). Wir stehen in einem unsichtbaren Kampf wie es in Epheser 6,12 steht: ''Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel''. Jesus stand hier an vorderster Front. Manchmal frage ich mich, ob der Sohn Gottes seine Mission nicht auch ohne Verfolgung und Anfechtung zum Ziel hätte bringen können? Aber dieser Gedanke war gleich wieder weg, weil ich dann vermutlich ein echtes Problem mit der Nachfolge gehabt hätte. In Hebräer 4,15 lesen wir darum folgerichtig: ''Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde''. Wir müssen uns also keineswegs mit Dingen abgeben und sie ertragen, die Gott nur vom Hörensagen kennt - ER kennt sie besser als wir und keiner hat die Sünde so geschmeckt, wie unser Heiland Jesus Christus! Darum ist der Mensch Jesus Christus den Gläubigen näher gekommen, als es je ein anderer tun könnte - Psalm 119,151: ''HERR, du bist nahe, und alle deine Gebote sind Wahrheit''. Das macht die Gnade noch größer! Gott wurde Mensch, damit er sterben konnte (Hebräer 2,14). Das war die Mission - der Allmächtige kommt zu mir. Nicht in Macht und Herrlichkeit und unwiderstehlicher Autorität, sondern als Lamm Gottes, auf dem Weg zur Schlachtbank (Jesaja 53,7).

Gott hat dies alles nur getan, um unserer Seelen Seligkeit willen. Darum hat ER das Evangelium quasi erfunden und hat sich selbst als tragende Säule integriert und ist uns gleich geworden wie wir in Hebräer 3, 17-18 lesen: ''Daher musste er in allem seinen Brüdern gleich werden, damit er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott, zu sühnen die Sünden des Volkes. Denn worin er selber gelitten hat und versucht worden ist, kann er helfen denen, die versucht werden''. Das Evangelium war und ist das Wichtigste, aber Gott ging es auch darum, daß jeder einzelne Gläubige mit seiner ewigen Erlösung durchs eigene Leben kommt und seine persönliche Heiligung (nur ein Heiliger kann geheiligt werden) erlebt und darin gesegnet wird. Es gibt keine fromme Schablone und jeder Christ der Jesus nachfolgen will, muß auch Haß und Verfolgung erleiden (Johannes 15, 18-20). In welchem Maße und auf welche Weise und in welchen Zeiten, ist sicherlich ganz unterschiedlich. Nicht jede Versuchung und Anfechtung kommt uns auch stets als eine solche vor. Es ist auch eine Frage meines Charakters und dessen, was Gott in einen hineingelegt hat an Gaben und Stärken. Was ich mir selbst zumute, ist manchmal vielleicht fahrlässig, weil wir auch durch unser eigenes Fleisch oft genug angefochten sind (1. Korinther 6,12. ''Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber es soll mich nichts gefangen nehmen''). Daher müssen wir nicht jeder Versuchung hinterher rennen - die kommen von alleine. Was meinen Glauben letztlich stark macht, ist erlaubt - aber ich bin nicht der Regisseur meines Lebens, sondern ''nur'' der Hauptdarsteller. Unser inwendiger Mensch soll göttliches Profil erhalten (Würde) und dies in aller Liebe und Wahrheit. Was wir jetzt noch nicht verstehen, werden wir im Himmel begreifen und unsere Freude wird kein Ende nehmen. Gott steht dazu!

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