mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3680 - Sat., 20 Oct 2012

Erntedank

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht.

Matthäus 4,4


Früchte, Wachstum, Regen, Sonne, Ernte.
Alles Stichworte die mit Erntedank zu tun haben
Gott danken für die Versorgung im letzten Jahr.
Seine Treue, seine Hilfe sein ganz alltägliches Geben.
Erinnerung daran, dass wir das tägliche Brot nötig brauchen.
Tägliches Brot für den äußeren, aber auch für den inneren Menschen.
Wie gut dass Jesus so deutlich gesagt hat: ICH bin das Brot des Lebens,
oder: ICH bin das Brot, vom Himmel gekommen.
Brot stillt Hunger.
Im Frühjahr habe ich eine Heilfastenwoche gemacht. Nach sieben Tagen durfte ich dann das erste mal wieder feste Nahrung zu mir nehmen. Langsam und mit viel Genuß habe ich nach den Aufbautagen dann die erste Scheibe Brot gegessen. Wie gut die geschmeckt hat, wie sehr ich den Geschmack geschätzt habe.
Wie geht mir das mit dem Brot des Wortes Gottes?
In Matthäus 4,4 steht: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht.
Gott gab uns sein Wort, die Bibel. Wenn ich darin lese oder davon höre im Gottesdienst ist das, wie mit dem Samen der in die Erde fällt. Da entsteht Wachstum.
Ja und was wächst da?
Paulus beschreibt das in seinem Brief an die Galater so: Die Frucht des Geistes ist: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Glaube, Sanftmütigkeit und Disziplin.
Was ist da an Frucht bei mir in diesem Jahr gewachsen?
Es genügt eben zum Leben nicht, dass nur die Früchte des Feldes wachsen und mich äußerlich satt machen. Ich brauche auch die Früchte des inneren Menschen.
Mein innerer Mensch kann aber nur wachsen wenn ich ihn mit Nahrung versorge.
Wie geht das? Ganz praktisch: Ich nehme mir jeden Tag einen Bibelvers mit in den Tag und den kaue ich, so wie ich mein Brot kaue, immer wieder bis ich ihn schlucken kann. Wenn wir Brot in großen Stücken einfach schlucken ohne es zu kauen, bekommen wir Radau im Bauch. Genauso geht das mit dem Wort Gottes. Wenn ich es nur so schlucke und zur Tagesordnung übergehe, vergesse ich es oder es hat mir nichts zu sagen. Wenn ich es aber immer wieder bedenke und mir am Tag in Erinnerung rufe bringt es Verstehen und Wachsen hervor.
Da gibt es Tage, da ermutigt es mich, z.B.
Psalm 98,1 singet dem Herrn, denn er tut Wunder. oder
Matthäus 24,35 Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.
Dann wieder gibt es Tage da ermahnt es mich:
Galater 6,9 Lasset uns aber Gutes tun und nicht müde werden. Oder
Matthäus 6,31 Darum sollt ihr nicht sorgen.
Gottes Wort ist lebendig, es schafft Wachstum in mir. Und die Folge davon: Ich kann weitergeben von dem was in mir gewachsen ist. Früchte die ich ernte kann ich an andere verschenken. So wie Gott das auch mit mir gemacht hat.

Herr Jesus ich danke dir für alles was du mir im vergangenen Jahr geschenkt hast an äußeren Dingen, aber auch an innerem Wachstum. Hilf mir, dass ich lerne wie du mir gibst und lieben lerne wie du mich liebst. Ich verdiene es nicht, umso mehr will ich dir danken dafür du treuer Gott!

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