mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3668 - Mon., 08 Oct 2012

Teuflische Listen

''Da führte ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben (Psalm 91,11-12): »Er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben; und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.«

Matthäus 4, 5-6


Wenn uns der Teufel nicht durch Leugnung der Existenz Gottes oder blanken Atheismus auf seine Seite ziehen kann, dann versucht er es durch Irrlehren und Halbwahrheiten. Diese Taktik mit den Halbwahrheiten ist nicht neu. Als der Teufel Jesus in der Wüste zu verführen versuchte, zitierte er einen Satz aus der Bibel, aber er entstellte den Sinn, weil er nur die Hälfte der Worte benutzte. Paulus schrieb den Korinthern, daß sie sich nicht durch Unwillen zur gegenseitigen Vergebung vom Teufel betrügen lassen sollen: ''...damit wir nicht übervorteilt werden vom Satan; denn uns ist wohl bewusst, was er im Sinn hat'' (2. Korinther 2,11). Was hat er im Sinn? Der Gegenspieler Gottes wollte zum Beispiel Petrus ''sieben wie den Weizen'' (Lukas 22,31). Also kräftig durchschütteln bis von ihm alles abfällt, was irgendwie mit seiner Beziehung zu Gott zu tun hat. Wenn wir nun Gottes Wort in Zweifel stellen und seine wahren Bedeutungen und klaren Aussagen ''ad absurdum'' führen (lat.: für Zurückführung auf das widrig Klingende, Ungereimte, Unpassende, Sinnlose) dann hat uns der Feind schon reichlich durcheinander gebracht. Jesus hat für Petrus gebetet, damit dies nicht geschieht. Um wieviel mehr sollten wir dann auch füreinander beten, damit wir den verführerischen Einflüsterungen des Teufels mit wacher Nüchternheit (2. Petrus 5,8) und mit festem Glauben (Epheser 6,16) begegnen? Die versuchten Beeinflussungen des Teufels werden in der Bibel als ''feurige Pfeile des Bösen'' bezeichnet. Manchmal weiß man gar nicht, woher so ein Pfeil angeflogen kommt! Pfeil und Bogen sind keine Waffen für den Nahkampf, sondern für den Angriff von Ferne. Das bedeutet, man erkennt die Gefahr meist nicht auf den ersten Blick. Das zählt auch insbesondere für Halbwahrheiten, die einem eine gewisse Einigkeit und Versöhnlichkeit vorgaukeln und so manches Vertrautes anbieten, aber in eine ganz andere Richtung gehen, als es Gottes Wille ist.

Ein feuriger Pfeil hat nur eine kleine Flamme, kann aber, wenn das Ziel entzündbar ist, alles schnell in Brand setzen und in Schutt und Asche legen. Das klassische Beispiel der Hinterlist ''der alten Schlange'' und der Verdrehung von Tatsachen, ist der Sündenfall im Garten Eden (1. Mose 3, 1-6). An dieser Taktik hat sich bis heute nichts geändert, darum ist es uns ''...wohl bewusst was er im Sinn hat...'', wie Paulus schreibt. Wir leben mittlerweile in einer Zeit wo durch menschliche Religionen, Sekten, falsche Propheten (5. Mose 18, 20-22), Esoteriker, Toleranz-Fanatiker und Multi-Kulti-Philosophien vieles, was gut, nützlich, biblisch und heilsnotwendig ist (Johannes 14,6) in Frage gestellt wird. Alles genau nach dem kriechenden Motto aus Eden: ''Sollte Gott gesagt haben...?'' Der Teufel hat zu Gott keine gute Beziehung, da herrscht nur blanker Hass. Satan fühlt sich übergangen, nicht ausreichend gewürdigt, verkannt, betrogen und Gott ebenbürtig. Er kann es nicht fassen und tolerieren, daß sich der allmächtige Gott und Schöpfer aller Dinge mit kleinen, sündigen, schwachen Menschen abgibt und sie sogar zu Erben einsetzt (Hebräer 9,15) und ihnen alles vergibt, wenn sie nur wollen und an das Evangelium glauben. Darum will der Teufel kaputt machen was Gott liebt. Er ist der Vater der Lüge (Johannes 8,44), ein überaus schlechter Verlierer, ein erfahrener Verführer aber auch das unbelehrbare Böse, das die Finsternis liebt. Aber Jesus Christus ist das Licht der Welt (Johannes 8,12) und der Weg, die Wahrheit und das Leben - wer IHM nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln - Halleluja!

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