mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3653 - Sun., 23 Sep 2012

Dreimal...

Als sie nun gefrühstückt hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht er zu ihm: Weide meine Lämmer! Wieder spricht er zum zweiten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht er zu ihm: Hüte meine Schafe! Er spricht zum dritten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Petrus wurde traurig, dass er zum dritten Mal zu ihm sagte: Hast du mich lieb?, und sprach zu ihm: Herr, du weißt alles; du erkennst, dass ich dich lieb habe. Jesus spricht zu ihm: Weide meine Schafe!

Johannes 21, 15 - 17


Ihr Lieben,

wie ist es wohl Petrus damals ergangen, insbesondere vor unserer heutigen Bibelstelle? Überführt von seinem eigenen Versagen, wo er sich doch so sicher war, seinen Herrn nie, niemals zu verleugnen und für Jesus alles zu geben. Tief beschämt, bekümmert über seinen Hochmut, der zum Fall kam. Jesus ist so wunderbar. Er, der allen Grund und jedes Recht gehabt hätte, Petrus nach seinem dreimaligen Verleugnen zu verurteilen, begegnet ihm in Liebe und Annahme. Er begegnet ihm auf eine seelsorgerliche und damit heilsame Art und Weise. Jesus weiss sehr wohl von Petrus' begangenen Sünde. Ja, noch mehr, ER wusste sie ja bereits bevor sie überhaupt geschah. Und Jesus holt Petrus genau dort ab. Anstatt ihn anzuklagen und zu verurteilen, fragt ER ihn nur: Liebst Du mich? Und macht genau das zwischen ihnen zum Thema um das es geht. Die Liebesbeziehung zwischen Jesus und Petrus, zwischen Petrus und Jesus. Petrus erkannte Jesus als den Sohn Gottes, brannte vor Liebe und Hingabe und musste dennoch die schmerzhafte Erfahrung machen, dass er dennoch unvollkommen und von der Gnade, Vergebung Gottes abhängig ist.

Wie tröstlich ist das auch für uns... Denn jeder kennt diese Scham im Herzen, wenn man wieder mal nicht zu dem gestanden ist, was man eigentlich wollte und es evtl. auch noch vor Gott und Anderen aussprach. Und genau da dürfen wir wissen, dass wenn uns unser Herz verklagt, die Gnade Gottes grösser ist! Dass Seine Vergebung keine Grenzen hat und es IHM vorallem um unsere Herzensbeziehung zu IHM geht. Auch uns fragt ER nach jedem Versagen, wenn wir mit einem beschämten Herzen vor IHM stehen: Liebst Du mich? Und ist es nicht wunderbar, dass Jesus da nicht stehenbleibt, sondern Petrus wieder aufrichtet, indem ER ihn neu beruft, ihn an seine Identität erinnert und diese erneuert?? Und so geht Jesus auch mit uns um. Er begegnet uns nach bekannter Schuld mit Vergebung, schenkt uns Frieden darüber, neue Hoffnung und Zuversicht ins Herz.

Es gibt ein wunderbares Lied von Andrea Adams-Frey (Werd ich Dir folgen), das das sehr schön zum Ausdruck bringt:

Werd ich dir folgen, was auch geschieht.
Werd ich dir treu sein, wenn keiner mich sieht.
Kann ich mein Kreuz tragen, den schmalen Weg gehen,
und mich selbst verleugnen, dem Stolz widerstehen....

Dreimal werde ich schwach, dreimal leugne ich dich,
dreimal fragst du mich nur: ,,Liebst du mich?''
Du weißt alles Herr, du weißt, dass ich dich liebe.
Selbst wenn alles fällt, so weißt du doch, ich bliebe, in deiner Liebe.

Werd ich dir folgen, ans Ende der Welt,
alles verlassen, was mich noch hält.
Werd ich im Kampf bis zum Ende bestehen,
die Hände am Pflug und nicht mehr rückwärts sehen.

Dreimal werde ich schwach, dreimal leugne ich dich,
dreimal fragst du mich nur: ,,Liebst du mich?''
Du weißt alles Herr, du weißt, dass ich dich liebe.
Selbst wenn alles fällt, so weißt du doch, ich bliebe, in deiner Liebe.


Ja und genau mit dieser Gewissheit, dass Du, egal was war und ist und was kommt, in Seiner Liebe bist und bleibst, schicke ich Dich in Deinen Tag! Sei gesegnet mit Zuversicht und Freude an IHM, Deine

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