mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3652 - Sat., 22 Sep 2012

König der Könige

Da fragte ihn Pilatus: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, daß ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.

Joh 18,37


INRI Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum - Jesus aus Nazareth, der König der Juden - diesen Satz lies Pilatus an das Kreuz von Jesus schreiben. Hatte er zum Schluß doch etwas von dem verstanden, was Jesu Botschaft war? Nicht ''der König von Judäa'' oder der ''König von Israel''. Jesus war und ist keiner der irdischen Herrscher über ein Land. Er ist der König der Herzen, all derer, die ihn aufnahmen. Im Evangelium nach Johannes können wir einige Punkte lesen, wie er unser König sein will.


Joh 6,48
Ich bin das Brot des Lebens.

Jeder weltliche König erhebt Steuern, die seine Macht und Stärke aufbauen sollen. Jesus dagegen ist der, der uns gibt. Er will für uns zum Brot des Lebens werden, uns sättigen und Speise und Kraft sein.

Joh 8,12
Ich bin das Licht der Welt.

In den irdischen Reichen herrscht Finsternis. Je weniger die Bürger sehen und verstehen, um so größer ist die Macht der Herrschenden. Doch Jesus will unser Licht sein. Er leuchtet uns den Weg unseres Lebens, damit wir nicht in die Irre laufen.

Joh 10,9
Ich bin die Tür.

Die Paläste der Welt sind meist mit hohen Zäunen umbaut, Soldaten bewachen die Eingänge, damit niemand den Regierenden zu nahe kommt. Doch Jesus ist die Tür zum Vater, durch ihn können wir zu Gott kommen, er lädt uns ein, einzutreten in sein Heiligtum.

Joh 10,11
Ich bin der gute Hirte.

Die Bedürftigen und Schwachen der Welt werden maximal mit ein paar Almosen abgespeist, damit sie nicht verhungern. Wie sie jedoch leben können, damit läßt man sie allein. Jesus jedoch ist der gute Hirte, er, der König ist es, der uns behütet, tröstet und bewahrt. Sein Wunsch ist es, dass allen Menschen geholfen werde und er ist der erste der für uns da ist.

Joh 11,25
Ich bin die Auferstehung und das Leben.

Den Staat interessieren nur die kräftigen und starken Menschen, die, die in der Lage sind, den Staat und die Herrschaft auszubauen und zu stärken. Davor und danach ist man nur unnötiger Ballast. Jesus aber ist die Auferstehung und das Leben. Durch ihn haben wir das ewige Leben. Auch wenn der Körper alt und schwach wird und stirbt, bei ihm gibt es für uns kein ausrangiert sein. Für ewig dürfen wir bei ihm leben.

Joh 14,6
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.

Irrwege und Unehrlichkeit sind in unserer Welt die Normalität. Wer ein Ziel hat, wird es am Ende verlieren, denn das letzte Hemd hat keine Taschen. Jesus aber ist unser Weg, ihm nachzuleben gibt uns ein Ziel. Er ist für uns die Wahrheit und der wahre Weg zum Leben. Mit ihm verfehlen wir nicht unser ewiges Ziel.

Joh 15,1
Ich bin der wahre Weinstock.

Wovon sind wir in dieser Welt abhängig? Ohne eigene Kraft kommt hier keiner weiter. Geld und Macht scheinen der Schlüssel zu allem. Jesus will, dass wir von ihm unsere Kraft bekommen. An ihm zu hängen bedeutet mit allem gefüllt zu werden, was wir zum Leben brauchen. Wenn wir uns von ihm abhängig machen, werden wir nicht nur mit Wasser, sondern mit bestem Wein gestärkt.

Und auch, wenn wir noch in dieser Welt leben, so dürfen wir doch Jesus als unseren König annehmen. Wenn wir ihm anhängen, sind wir zwar noch in dieser Welt aber nicht mehr von dieser Welt. Sein ewiges Reich hat schon heute begonnen.

Ich wünsche dir noch einen gesegneten Tag unter seiner liebenden Herrschaft.

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