mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3634 - Tue., 04 Sep 2012

Der Absolutheitsanspruch

''Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind.''

Johannes 3, 16-21


Im Zeitalter der Toleranz, der ökumenischen Bewegung, der verpönten, sogenannten christlichen Fundamentalisten, empfinden es nicht wenige Zeitgenossen als Unverschämtheit, Anmaßung und Fanatismus, wenn jemand behauptet den einzig richtigen Weg, die Wahrheit und das Leben zu kennen (Johannes 14,6). Das war damals so, als Jesus auf Erden unterwegs war, und es ist heute so, wenn echte Christen sich allein auf IHN berufen. Solche Menschen fühlen sich schnell bevormundet, berufen sich auf ihre eigene Kompetenz in Glaubensfragen und wollen es einfach nicht glauben, daß man zu Gott (ohne Umwege) allein durch Jesus Christus kommen kann. Das ist ihnen zu einfach und würde sie ja quasi von ihrer eingebildeten Macht fernhalten. Ich erlebe das öfters in bestimmten Foren im Internet oder auch bei persönlichen Gesprächen, daß sich Menschen brüskiert fühlen, wenn man eindeutig Stellung bezieht zur Bibel und zum Zeugnis Jesu Christi. Oft lese ich, daß viele davon ausgehen wollen, daß sich Gott auf vielerlei, unterschiedliche Weise offenbart hat und demnach jede Religion, jedes Buch und jeder Glaubensanspruch seine Berechtigung und Richtigkeit besitzt - irgendwie! Die Bibel widerspricht dem eindeutig. Alles in der Schrift konzentriert und bezieht sich auf Jesus Christus! ER ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit (1. Timotheus 3,16). Es mag für manche tatsächlich anmaßend aussehen, wenn man sich nicht groß auf Diskussionen einlässt, aber soll man die Wahrheit die einem im Geiste offenbart wurde ignorieren und relativieren? Paulus tat das auch nicht nachdem ihm Jesus begegnete und ''besprach sich nicht erst mit Fleisch und Blut'' (Galater 1,16). Er tat wozu ihn der Geist Jesu trieb und befähigte. Leider muß man feststellen, daß viele die die Fahne des Humanismus, der Ökumene, des Islams, der Freimaurererei, der Welteinheitsreligion und so weiter hochhalten, nicht wirklich an der Bibel interessiert sind. Sie lassen sich vom Zeitgeist, von fanatischen Anführern, von Eingebungen und eigenen Lehren beeinflussen oder verlassen sich auf den berühmt-berüchtigten ''gesunden Menschenverstand''.

Sie denken ernsthaft, Gott wird an so kleinkarierten Dingen, wie an nur einen einzigen Weg in den Himmel glauben zu müssen, nicht festhalten, wenn die große Völkergemeinschaft doch nach persönlicher Entscheidungsfreiheit und eigener Interpretation und Toleranz schreit!? Die Bibel sagt, daß Gott einen Sohn hat, einen eingeborenen (griechisch: monogenes - einzigen) und daß wer diesen einzigen Sohn im Glauben an seine Tat im Herzen aufnimmt (Jesus bittet in sein Leben hineinzukommen) von Gott selbst geliebt ist und nicht verloren geht, sondern erlöst wird von aller Schuld und ewiges Leben hat. Alles steht und fällt mit Jesus Christus (Johannes 3,36). Die Bibel zeugt von sich selbst das Wort Gottes zu sein (2. Timotheus 3, 14-17). Sie ist absolut glaubwürdig. Es werden leider einige Menschen, die einmal guten Willens waren der Bibel in ihren klaren Aussagen (zumindest verstandesmäßig) zu glauben, sich davon distanzieren und abfallen und verführerischen Geistern und Lehren anhängen (1. Timotheus 4, 1-3). Was nicht der gesunden, biblischen Lehre entspricht, sollen und müssen wir klar zurückweisen, auch wenn dies persönliche Nachteile bringen sollte. Martin Luther sagte seinerzeit vor dem Kaiser auf dem Reichstag in Worms im Jahre 1521: ''Wenn ich nicht durch Zeugnisse der Schrift und klare Vernunftgründe überzeugt werde; denn weder dem Papst noch den Konzilien allein glaube ich, da es feststeht, daß sie öfter geirrt und sich selbst widersprochen haben, so bin ich durch die Stellen der heiligen Schrift, die ich angeführt habe, überwunden in meinem Gewissen und gefangen in dem Worte Gottes. Daher kann und will ich nichts widerrufen, weil wider das Gewissen etwas zu tun weder sicher noch heilsam ist. Gott helfe mir, Amen!'' Dem ist nichts hinzuzufügen...!

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