mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3632 - Sun., 02 Sep 2012

Schlammschlacht...

Du, HERR, wirst dein Erbarmen nicht von mir zurückhalten; deine Gnade und deine Treue werden beständig mich behüten!

Psalm 40, 12


Ihr Lieben, heute lag es mir auf dem Herzen, diesen Psalm mit Euch zu betrachten. Lasst ihn auf Euch wirken, öffnet Euer Herz und lasst Gottes Gedanken Euch durchdringen...

1-3 Dem Chorleiter. Von David. Ein Psalm. Beharrlich habe ich auf den HERRN geharrt, und er hat sich zu mir geneigt und mein Schreien gehört. Er hat mich heraufgeholt aus der Grube des Verderbens, aus Schlick und Schlamm; und er hat meine Füße auf Felsen gestellt, meine Schritte fest gemacht.

Viele, viele Jahre bevor wir geboren wurden hat David diesen Psalm verfasst und trifft damit genau so manche Abschnitte in unserem Glaubensleben. Ja, auch mich hat Jesus aus so manchem Schlick und Schlamm befreit. Manchmal war es eigene Schuld und Versagen, aber manchmal auch das, was mir Andere als ''Schmutz'' sprichwörtlich vor die Füsse kippten. Jesus hat mir mit IHM ein Fundament gegeben auf dem ich aus Gnade gerechtfertigt stehen kann. Er hat meine Schritte auf Seinen guten Wegen fest gemacht.

4-7 Und in meinen Mund hat er ein neues Lied gelegt, einen Lobgesang auf unseren Gott. Viele werden es sehen und sich fürchten und auf den HERRN vertrauen. Glücklich der Mann, der den HERRN zu seiner Zuversicht macht und sich nicht wendet zu den Drängern und den in Lüge Festgefahrenen! Vielfach hast du, HERR, mein Gott, deine Wundertaten und deine Pläne an uns vollbracht; nichts ist mit dir zu vergleichen. Wollte ich davon berichten und reden - sie sind zu zahlreich, um sie aufzuzählen. An Schlacht- und Speisopfern hattest du kein Gefallen, Ohren hast du mir gegraben; Brand- und Sündopfer hast du nicht gefordert.

Ja, er fordert keine Opfer von uns, sondern Ohren, die hören; Lippen, die Seine Herrlichkeit verkünden und Zeugnis davon geben, was ER an Veränderung in einem Menschenleben bewirken kann, so dass viele zum Glauben kommen und dieses Heilwerden erleben dürfen. Wenn ER unser Zentrum, unsere Rechtfertigung ist, welche Lügen dürfen uns dann noch bedrängen??? Jesus ist unsere Zuversicht und unser Heil in Ewigkeit!

8-11 Da sprach ich: Siehe, ich komme; in der Rolle des Buches steht über mich geschrieben. Dein Wohlgefallen zu tun, mein Gott, liebe ich; und dein Gesetz ist tief in meinem Innern. Ich habe Gerechtigkeit verkündet in großer Versammlung; siehe, meine Lippen hemmte ich nicht - HERR, du weißt es! Deine Gerechtigkeit habe ich nicht verborgen im Innern meines Herzens; deine Zuverlässigkeit und deine Hilfe habe ich ausgesprochen, deine Gnade und deine Treue nicht verhehlt vor der großen Versammlung.

Ja, David macht es nochmal deutlich, dass er nichts von dem verheimlicht hat, was Gott an ihm getan hat. Er gibt sich damit wie selbst ein Zeugnis davon, vor Gott braucht er es nicht, denn Gott kennt ihn ja durch und durch und weiss von David's Treue. Kennen wir auch solche Momente, wo wir Gott das vorlegen, was wir vermeintlich für IHN gut getan haben??? Oft geschieht das in schweren Lebenssituationen, die wir nicht verstehen, wir überlegen, ob es an unserem Verhalten liegt, das wir dies oder jenes Schweres erleben. Und als Proklamation für sich selber, bekennt er nachfolgend:

12-13 Du, HERR, wirst dein Erbarmen nicht von mir zurückhalten; deine Gnade und deine Treue werden beständig mich behüten! Denn Übel bis zur Unzahl haben mich umgeben, meine Sünden haben mich erreicht, dass ich nicht aufzublicken vermag; zahlreicher sind sie als die Haare meines Hauptes, und mein Herz hat mich verlassen.

Welch ein Schmerz schreit da aus ihm heraus. Das Bewusstsein seiner eigenen Schuld und vielleicht auch daraus folgend eine Vielzahl von Übeln, die ihm das Leben so schwer machen, dass ihn sogar sein Herz verlassen hat. Es war ihm schwer, dass ihm jeder Lebensmut fehlte und dennoch wusste er, dass allein Gottes Gnade und Erbarmen ihn retten können, dass Seine Treue ihn bewahren wird. So auch Dich und mich! Egal, wo wir stehen, was wir getan oder versäumt haben, ER ist immer noch grösser und Sein Erbarmen hat kein Ende.

14-18 Lass dir gefallen, HERR, mich zu retten! HERR, eile zu meiner Hilfe! Es sollen sich schämen und beschämt werden allesamt, die nach meinem Leben trachten, es wegzuraffen; es sollen zurückweichen und zuschanden werden, die Gefallen haben an meinem Unglück! Es sollen sich entsetzen über ihre Schande, die zu mir sagen: Haha! Haha! Es mögen fröhlich sein und sich freuen an dir alle, die dich suchen; es mögen stets sagen: ''Groß ist der HERR!'', die dein Heil lieben. Ich aber bin elend und arm, der Herr denkt an mich. Meine Hilfe und mein Retter bist du; mein Gott, zögere nicht!

Ja, Gottes sichtbares Handeln an uns überführt die Neider und Spötter. Sie werden durch sich selbst beschämt und verstummen vor Gottes Heiligkeit. Und ja, freuen dürfen sich alle, die sich ihrer Bedürftigkeit bewusst sind und sich nicht überheben, sondern Gott loben, weil ER ihr Heil ist. Ja, Jesus ist unser Heiland, der sich nicht verschont hat um uns darin zum Heil zu dienen!

Ich wünsche Dir, dass Du durch Seine Gegenwart in Deinem Leben spürst, dass Du in Anfechtung ermutigt; dass Du in Schmerz getröstet, in Angriffen umschützt bist und in Mutlosigkeit neu mit Hoffnung gefüllt wirst. Sei gesegnet und lieb gegrüsst, Deine

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