mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3630 - Fri., 31 Aug 2012

Heiligkeit Teil 1

Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig!

1.Petrus 1,16


Unzucht aber und alle Unreinigkeit oder Habsucht werde nicht einmal bei euch genannt, wie es Heiligen geziemt; auch nicht Schändlichkeit und albernes Geschwätz, noch zweideutige Redensarten, was sich nicht geziemt, sondern vielmehr Danksagung. Denn das sollt ihr wissen, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger (der ein Götzendiener ist), Erbteil hat im Reiche Christi und Gottes. Niemand verführe euch mit leeren Worten; denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Unglaubens. So werdet nun nicht ihre Mitgenossen!« Epheser 5,3-7

Der Begriff Heiligkeit ist oft mit negativen und schlechten Dingen verbunden, weil einem all die unheiligen Sachen einfallen oder mit der Vorstellung eines asketischen Lebensstils. Heiligkeit verbinden wir mit einem weltfremden Leben, bei dem Dinge verboten sind. Der Bibeltext scheint diese Haltung zu bestätigen. Bei genauer Betrachtung entdeckt man noch eine andere Seite:

Heiligkeit ist etwas sehr Schönes, Natürliches und Positives. Jesus war ein natürlicher Heiliger. Seine Heiligkeit hatte nichts Befremdliches an sich, sondern war eher ansteckend und herausfordernd. Das faszinierte die Menschen seiner Zeit und die Religiösen wurden erschüttert. Im Wort ''Heiligkeit'' steckt das Wort ''Heil'', das mit Segen, Gesundheit und Wohlergehen verbunden wird. Heiligkeit ist etwas Angenehmes. Was sind die guten Seiten der Heiligkeit?

»Im Todesjahre des Königs Ussija sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Throne, und seine Säume füllten den Tempel. Seraphim standen oben über ihm, ein jeder von ihnen hatte sechs Flügel; mit zweien deckten sie ihre Angesichter, mit zweien deckten sie ihre Füße und mit zweien flogen sie. Einer rief dem andern zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Heerscharen; die ganze Erde ist voll seiner Herrlichkeit. Da erbebten die Pfosten der Schwellen von der Stimme ihres Rufens, und das Haus ward mit Rauch erfüllt. Ich sprach: Wehe mir, ich vergehe! Ich bin ein Mann von unreinen Lippen und wohne unter einem Volk, das auch unreine Lippen hat; denn meine Augen haben den König, den Herrn der Heerscharen, gesehen! Da flog einer der Seraphim zu mir, der hatte eine glühende Kohle in seiner Hand, die er mit der Zange vom Altar genommen; er berührte meinen Mund und sprach: Siehe, das hat deine Lippen berührt; deine Schuld ist weg und deine Missetat gesühnt!« Jesaja 6,1-7

Heiligkeit bedeutet, den Herrn zu sehen. Jesus hat auch gesagt, dass diejenigen, die reinen Herzens sind, Gott sehen werden (Matthäus 5,8).
Was für ein Erlebnis, den Schöpfer aller Dinge sehen zu dürfen, ihm begegnen zu können. Dabei müssen wir noch nicht mal Angst haben, sondern dürfen ihn Papa nennen.

Ein weiterer Gedanke: Die Verbindung zwischen Heiligkeit und Anbetung. Der Sinn der Anbetung ist es, Gott zu sehen, wie er wirklich ist, in seine Gegenwart zu treten und ihn zu verehren. Das heißt: Heiligkeit hat viel mit Anbetung zu tun. Heilige Menschen sind Anbeter! Anbetung ist doch auch etwas Herrliches!
Fortsetzung folgt...

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