mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3601 - Thu., 02 Aug 2012

Du wirst beobachtet...

''Als Jesus diesen daliegen sah und erfuhr, daß er schon so lange Zeit [in diesem Zustand] war, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich in den Teich bringt, wenn das Wasser bewegt wird; während ich aber selbst gehe, steigt ein anderer vor mir hinab. Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm deine Liegematte und geh umher! Und sogleich wurde der Mensch gesund, hob seine Liegematte auf und ging umher''.

Johannes 5, 6-9


Unser Gott ist in seinem Handeln stets souverän und vollkommen. Dies beinhaltet auch, daß die Augen des HERRN alles aufmerksam sehen und erkennen. David schrieb in Psalm 121, 1-6: ''Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat! Er wird deinen Fuß nicht wanken lassen, und der dich behütet, schläft nicht. Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. Der Herr behütet dich; der Herr ist dein Schatten zu deiner rechten Hand, daß dich am Tag die Sonne nicht steche, noch der Mond bei Nacht''. Was bei der Begebenheit am Teich Bethesda auffällt, daß nicht der Kranke Jesus sieht und ihn anspricht, sondern daß es genau umgekehrt ist. Jesus sieht den Kranken! Und ebenso sieht er auch dich und mich, egal in welcher Situation wir uns gerade befinden. Und wir dürfen auch sicher sein, daß Gott uns und unseren Zustand besser sehen und einschätzen kann, als wir das selbst je bewerkstelligen könnten. Was dies letztlich bedeutet, drückt David wunderbar in seinem Psalm aus. Gott schläft nicht! Wir sind wohl öfters abwesend oder sehen manche Gefahren nicht oder verzetteln uns durch so manche kopflose Aktion. Bei Gott kann so etwas nie passieren. So wie der kranke Mann am Teich darauf wartet, daß ein Mensch ihm hilft, so warten wir vielleicht auch, daß sich Umstände zu unseren Gunsten verändern und ein Mensch oder der Zufall uns hilft. Geht es uns nicht auch manchmal so, daß wir wie dieser Mann sagen müssen: ''Ich habe keinen Menschen''! (Vers 7)? Aber fragen wir uns auch, ob wir auf Menschen oder auf Gott warten und hoffen sollen?

Sicherlich kann Gott auch durch andere Menschen helfen, aber sind unsere Hoffnungen manchmal nicht mehr irdisch als himmlisch? Glauben wir daß Gott uns sieht? Vielleicht haben wir manchmal den Gedanken in uns, daß Gott sich ja um so viele Menschen kümmern muss, und die oft weit aus größere und mehr Probleme und Sorgen haben, als ich? Mit wem haben wir es zu tun? in Psalm 139, 13-16 lesen wir: ''Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe. Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. Es war dir mein Gebein nicht verborgen, als ich im Verborgenen gemacht wurde, als ich gebildet wurde unten in der Erde. Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war''. Gott sieht dich - schon bevor du überhaupt geboren wurdest. Der HERR kennt deinen Anfang und dein Ende und alles was dazwischen ist. Bei dem Mann am Teich war es auch so, daß Jesus ihm Fragen stellte und nicht umgekehrt. Wir sind auf Gottes Wirken angewiesen. Die Errettung ist wie die Schöpfung. Gott spricht und es geschieht! In Jesaja 65,1 lesen wir entsprechend: ''Ich ließ mich suchen von denen, die nicht nach mir fragten, ich ließ mich finden von denen, die mich nicht suchten. Zu einem Volk, das meinen Namen nicht anrief, sagte ich: Hier bin ich, hier bin ich''! Der Gott an den wir glauben dürfen ist ein souveräner, überaus gnädiger und allmächtiger Gott. IHM dürfen wir vertrauen, denn ER sieht uns!

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