mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3568 - Sat., 30 Jun 2012

Einheit Teil 2

Ich ermahne euch nun, ich, der Gebundene im Herrn, würdig zu wandeln in der Berufung, mit der ihr berufen seid, mit aller Demut und Sanftmut, mit Ausdauer einander ertragend in der Liebe, euch intensiv einsetzend, die Einheit des Geistes durch das Band des Friedens festzuhalten: Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid in einer Hoffnung eurer Berufung, ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, ueber allen und durch alle und in allen.

Epheser 4,1-6


''Demut'' kommt im Griechischen und heißt ''Unten, niedrig''. Demut hat damit zu tun, dass ich mich nach unten begebe - den anderen in Demut höher achten als sich selbst (Philipper 2,3). Das ist der Weg, wie Einheit erhalten wird: Nicht indem ich mein vermeintliches Recht auf Kosten der anderen durchsetze, sondern indem ich mich von meinem egoistischen Denken abwende und beginne, dem anderen zu dienen. Oder: Dass ich mich von meiner Halsstarrigkeit und Stolz trenne und mir dienen lasse, dass ich die Hilfe annehme und nicht länger mehr selbst wurstle!

Sanftmut bezeichnet die milde, sanfte Freundlichkeit und ist die Art und Weise, wie Freunde miteinander umgehen. Manchmal wundert man sich, wie Christen sich benehmen und vor allem, wie sie miteinander umgehen. Kein Wunder, hängt manchmal die Einheit deshalb schief, wenn wir uns gegenseitig unanständig benehmen. Wir sollen uns untereinander anständig, höflich und freundlich begegnen. Sanftmut ist keine Charaktereigenschaft, die wir uns aneignen können. Jesus sagte, dass wir sie nur bei ihm erhalten können »Kommt her zu mir und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig! « (Matthäus 11,28-30). Sanftmut ist Wirkung des heiligen Geistes und eine Handlungsweise, die Gott geschenkte. Wir müssen uns bemühen, sie auszuleben, in und durch uns wirksam werden zu lassen und nicht den Geist dämpfen durch unsere Bockigkeit!

Geduld, Ausdauer! Oft müssen wir einander in Geduld und Liebe ertragen; das heißt, wir tragen die Schwächen, das Zukurzkommen, die Launen ....des anderen, ohne ihm gleich die Freundschaft zu kündigen. Wir erwarten oft, dass der andere mit uns Geduld haben soll, doch wenn wir mit ihm Geduld haben sollten, ist bei uns der Ofen aus. Das heißt, dass ich mich entscheide, jemanden wertzuschätzen, zu ihm zu stehen, Freud und Leid mit ihm zu teilen unabhängig davon, was die Gefühle so sagen. Ich bin bereit, die Lasten zu teilen, wenn sie dir zu schwer werden (Galater 6,2).

Ich wünsche dir heute die Kraft zur Demut und Sanftmut.

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