mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3511 - Fri., 04 May 2012

Warum kommst Du in die Gemeinde?

Jesus aber wandte sich um und sah sie nachfolgen und sprach zu ihnen: Was sucht ihr? Sie aber sprachen zu ihm: Rabbi - das heißt übersetzt: Meister -, wo ist deine Herberge?

Joh.1,38


Joh. 1,35-42: Am nächsten Tag stand Johannes abermals da und zwei seiner Jünger; als er Jesus vorübergehen sah, sprach er: Siehe, das ist Gottes Lamm! Die zwei Jünger hörten ihn reden und folgten Jesus nach. Jesus aber wandte sich um und sah sie nachfolgen und sprach zu ihnen: Was sucht ihr? Sie aber sprachen zu ihm: Rabbi - das heißt übersetzt: Meister -, wo ist deine Herberge? Er sprach zu ihnen: Kommt und seht! Sie kamen und sahen's und blieben diesen Tag bei ihm. Es war aber um die zehnte Stunde. Einer von den zweien, die Johannes gehört hatten und Jesus nachgefolgt waren, war Andreas, der Bruder des Simon Petrus. Der findet seinen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden, das heißt übersetzt: der Gesalbte. Er führte ihn zu Jesus. Als Jesus ihn sah, sprach er: Du bist Simon, der Sohn des Johannes; du sollst Kephas heißen, das heißt übersetzt: Fels.

Warum kommst Du eigentlich in die Gemeinde, in die Jungschar, in den Teeniekreis? Was erwartest du? Was suchst du? Sind es die Gemeindefreizeiten, das Singen, die Gemeinschaft mit anderen Menschen? Sind es die Geländespiele, die abenteuerlichen Jugend-Freizeiten, die spannenden Geschichten, die Kameradschaft, die Dich anzieht? Sicherlich gehört das alles dazu. Ist das aber genug? Darf das alles sein, was wir suchen?

Gleich zum Beginn des Johannesevangeliums (Johannes 1,35—42) gibt es eine kurze Geschichte, die einen wichtigen Hinweis gibt. Da ist die Rede von zwei Männern, der eine davon heißt Andreas, die Jesus hinterher gelaufen sind. Jesus fragt diese beiden: „Was sucht ihr?“. Und wie geht es weiter: Andreas läuft voll Freude zu seinem Bruder Simon und erzählt ihm, dass er den Messias gefunden hat. Erst durch das Zeugnis von Jesus als dem Messias werden Andreas und sein Gefährte zu Jüngern Jesu. Wir erkennen sie als Jünger nicht daran, dass sie so heißen, sondern daran, dass sie die frohe Botschaft weitersagen. Das ist ein riesen Unterschied. Wir wissen ja auch, wie es mit dem Simon Petrus weiter gegangen ist. Da gibt es ja die tollsten Geschichten, so richtige Höhen und Tiefen, die Simon Petrus mit Jesus erlebt hat. Einmal war er der Versager, einmal der „Held“ und eifrigste Mitstreiter.

Wie jene Jünger damals, so werden wir heute gefragt;
„Was sucht ihr?'' Und unsere Antwort? — Wenn wir Jesus suchen, nach ihm fragen, dann lädt er uns ein, seine Jünger zu sein. Was das bedeutet, ein Jünger Jesu zu sein, hat uns unsere Geschichte deutlich gezeigt: Jünger sein, heißt Zeuge sein. Und dazu wird nicht irgendwer eingeladen, sondern wir, du und ich. Wir brauchen diese Einladung nicht auszuschlagen, weil wir uns zu schwach, zu unvollkommen vorkommen, oder auch mal komplett versagen. Lass Dich auch zur Nachfolge einladen.

Nimm Jesus als Vorbild für Dein Leben - und lass all das Geschwätz der Leute hinter Dir. In der Nachfolge Jesu stehen ist nicht einfach - manche folgen dabei nur sich selbst und ihrer Angst. Wenn es eng wird, dann verlassen Sie Jesus, oder haben für ihr Tun äußerst christliche Ausreden.

Manchmal ist es ehrlicher dann zu sagen: ich komme in die Jungschar wegen den tollen Spielen, in die Gemeinde wegen des Miteinander. Warum kommst Du nun in die Jungschar und in die Gemeinde?

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