mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3471 - Sun., 25 Mar 2012

Warum?

Und zu der neunten Stunde rief Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Mk 15,34


Jeder wird nebensächliche, aber auch einschneidende Erlebnisse kennen, wo dann die Frage aufkommt: Warum klappt die Torte heute nicht besonders gut? Warum habe ich das Tor nicht gehalten für meinen Verein? Warum gerade jetzt? Warum ich? Warum passiert solch einem lieben Menschen so etwas? Warum die Krankheit? Warum die Arbeitslosigkeit? Gründe gibt es genug nach dem ''Warum'' zu fragen: Kinder, die in die Drogenszene kommen; Verfolgung von Christen; Krieg; Hungersnöte; Tod; Probleme in der Ehe.........

Dieses Warum kann man unterschiedlich sagen:
Man klagt an und fragt, warum das Schicksal einen so ereilt hat. Das Anklagen kann laut sein, aber auch agressiv. Nach längerem Erleiden des Schicksals klagt vielleicht auch noch an, aber das Klagen wird leise und hoffnungslos. Es kann aber auch mit der Zeit demütig gesagt werden. Man fragt ''warum'', aber weiß, Gott meint es gut. Das ''warum'' kann entsetzt und erschrocken herausgerufen werden, wenn wir z.B. die neuesten Schreckensnachrichten im TV hören. Man kann das Geschehene nicht verstehen und fragt: Wie kann Gott das zulassen? Das ''Warum'' kann hinterfragen und sagen: Was soll das Ganze? Wozu? Was soll ich daraus lernen? Manche Situationen lassen uns das ''Warum'' schmerzlich fragen, wenn es z.B. um Scheidungen oder Tod geht. Wir schreien es vor Wut heraus, wenn nicht unser Wille geschieht oder wir verzweifelt sind.

Oft bekommen wir keine Antwort. Der Schmerz, Kummer, die Sorgen... sind so groß, das wir nur zum Fragen kommen: Warum? Trotzdem muss uns auch dann eines gewiss sein: Gott ist uns auch dann nah. Bei Gott haben alle und hat alles Platz, wa suns widerfährt. Da ist auch Platz für die Frage: ''Warum hast du mich verlassen?'' Jesus ist am Kreuz auch verlassen, aber Gott ist trotzdem bei uns und ihm entgleitet nichts aus seiner bestimmenden Hand. Gott weiß, wir können nicht alles ertragen. Er erträgt es für uns. Mitten im menschlichen Schicksal ist er bei uns. Gott mutet uns viel im Leben zu, aber er sagt auch, dass wir darauf vertrauen können, dass er für uns sorgt und für uns da ist.

In Matthäus 6,34 steht: ''Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.''

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