mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3451 - Mon., 05 Mar 2012

Die Welt ist eine Kneipe

''Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir''.

Hebräer 13,14


Die Erde ist zwar ein stabiler Planet, der in der Ordnung des Weltalls seinen festen Platz hat, aber er ist zum einen nur ein Staubkorn im endlosen Universum, und zum anderen nicht der Platz, der den Christen bestimmt ist. In Hebräer 11,10 lesen wir: ''Denn er wartete auf die Stadt, die einen festen Grund hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist''. Um welche Stadt konkret es sich hier handelt, erfahren wir ein Kapitel weiter in Hebräer 12, 22-23: ''Sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu den vielen tausend Engeln und zu der Versammlung und Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel aufgeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten...''. Die Größe der Stadt wird mit einer Seitenlänge von 12.000=12×1000 Stadien beschrieben, ihre Gebäude sind ebenso hoch. Umgeben ist sie von einer 12 Ellen hohen Mauer. Rechnet man ein Stadion mit 185 m, ergibt sich eine Kantenlänge von 2.220 Kilometern (Offenbarung, Kapitel 21). Sie ist von gleißendem Licht bestrahlt, aus glasartigem Gold und wird von würfelförmiger Gestalt sein. Auf jeder der vier Seiten existieren jeweils drei Stadttore innerhalb der Stadtmauer, auf denen wiederum insgesamt zwölf Engel stehen. Zusätzlich sind auf den Toren selbst die Namen der zwölf Stämme Israels vermerkt. Tore und Mauern sind mit Juwelen und Edelsteinen geschmückt. Wir werden da nie wieder weg wollen... ;-) ! Als Kinder Gottes, die auf Erden leben, brauchen wir diesen klaren Blick und Bezug zur Ewigkeit. Und dem, was wir konkret für die Zukunft wissen dürfen aufgrund der biblischen Berichte. Es gibt viel mehr als dieses Erdenleben, diese Dreidimensionalität, diesen Planeten und dieses Sonnensystem. Wäre unser Glaube und die darauf aufbauende ewige Perspektive und Hoffnung, nur auf dieses Leben gerichtet, wären wir (trotz Glauben) ''die elendesten unter allen Menschen'' (1. Korinther 15,19).

Das bedeutet nicht zwangsläufig, daß eine Perspektive, die über den Tellerrand hinaus geht, keine ''irdischen'' Probleme mehr zulässt, aber man geht mit Problemen und Sorgen anders um und kann so manches einfach besser ertragen ohne zu verzweifeln. Das ist so. Charles Haddon Spurgeon (* 19. Juni 1834 in Kelvedon (Essex/England); † 31. Januar 1892 in Menton, Frankreich) war ein englischer Baptistenpastor. Er gilt als einer der bekanntesten Prediger des 19. Jahrhunderts und schrieb einmal: ''Lasst uns hier wie Fremdlinge leben und aus der Welt nicht ein Heim, sondern ein Gasthaus machen, in dem wir essen und unterkommen, aber aus dem wir morgen schon wieder abreisen wollen''. Unser irdisches Leben ist manchmal wie eine Wüstenwanderung. Dort sehen wir Kamele und Oasen, erleben Hitze und Kälte. Wir begegnen manchen merkwürdigen Gestalten und auch manche Fata Morgana (Sinnestäuschung) lässt sich blicken. Vor allem aber haben wir jede Menge Sand, was unser Glaubensgetriebe behindern kann, mehr aber auch nicht. Jedenfalls will man die Wüste durchqueren und sich dort bestimmt kein Haus für die Ewigkeit bauen. Jesus ist gerade dabei uns woanders eine Bleibe zu sichern. ER sagte in Johannes 14, 1-3: ''Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin''. Das sind schöne Aussichten, oder? Das himmlische Jerusalem erwartet uns. Der Himmel ist unser wahres Zuhause und diese Welt ist nur eine Kneipe...


Bildquelle: www.freefoto.com

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