mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3441 - Fri., 24 Feb 2012

Glauben heißt Gott ehren

''Durch den Glaube hat Noah Gott geehrt und die Arche gebaut zur Rettung seines Hauses, als er ein göttliches Wort empfing über das, was man noch nicht sah''.

Hebräer 11,7


Wenn man vor Gott mit den Dingen rechnet und arbeitet, die man noch nicht hat und sieht, dann ist das Glaube. Der Glaube ist eine feste Zuversicht auf das, was man hofft und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht (Hebräer 11,1). Grundlage ist sicherlich Gottes Wort und Gottes Wille. Der Glaube ist tatsächlich eine überirdische Kraft, die über den Verstand und das Gefühl hinaus geht und Dinge lebendig macht, die außerhalb unserer eigenen Möglichkeiten liegt. Ich glaube Gottes Fürsorge und Wegbereitungen gehen tiefer als wir ahnen und begreifen. Darum sollten wir unbedingt und uneingeschränkt damit rechnen, daß Gott mehr tun kann als wir uns vorstellen können, wenn wir IHM nur vertrauen. Der Glaube geht uns Christen voran, denn wenn wir Gottes Kinder sind, die also nach seinem Ratschluß berufen sind, werden uns alle Dinge stets zum Guten mitwirken (Römer 8,28). Das ist keine menschliche Verheißung oder eine allgemeine fromme Floskel, die man, je nach Gemütslage, ernst nehmen kann oder nicht, sondern das Versprechen des lebendigen Gottes, der uns kennt und unser Leben und Dasein sieht und mit Weisheit leitet. Das sollen wir glauben. Und wenn auch alles dagegen spricht, so kann Gott immer alles ändern und in Bewegung setzen, selbst wenn so manche Situation ausweglos erscheint oder jede irdische Hoffnung sich zerschlagen hat. Gott kann! Die Welt würde so einen Glauben als naiv und weltfremd bezeichnen und über so viel Einfältigkeit lachen, aber das muss uns nicht kümmern. Vielleicht entwickeln sich die Dinge nicht immer so wie wir uns das vorgestellt haben, oder zu dem Zeitpunkt den wir wollten, aber der Glaube kann auch mit Leben gefüllt sein wenn er nicht sieht und versteht und fühlt. Hoffnung zu haben kostet uns Glauben und Kraft. Wie kann man auch hoffen, wenn man auf nichts mehr wartet und rundum zufrieden ist mit seinem Leben? Wie schnell würden wir selbstgefällig, faul und träge werden und Gott nicht mehr ernst nehmen?

Paulus schreibt in Römer 5, 1-5: ''Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus; durch ihn haben wir auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben wird. Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung, Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist''. Glauben ist ein standhaftes Ausharren das sich durch Hoffnung darstellt. Dinge die man selbst abwägen, bewirken, vorbereiten und zubereiten kann, brauchen keinen göttlichen Beistand. Man kann vieles ohne Gott machen. Aber das bedeutet nicht zwangsläufig, daß diese Dinge auch unter dem Segen Gottes stehen, selbst wenn sie funktionieren. Der Segen Gottes besteht darin, daß der HERR einzelnen gläubigen Menschen zur rechten Zeit und in der besten Art und Weise das zuteilt und bewirkt, was diesem Menschen dient und hilft und dem Willen Gottes entspricht. Wenn wir anderen Menschen Gottes Segen wünschen, dann beinhaltet dies genau diese Sache. Glauben ehrt Gott. Es gibt viel mehr als nur dieses irdische Leben. Wir werden auch für die Ewigkeit erzogen. Und deshalb hat dieses Leben als Christ auf der Erde einen tiefen Sinn und Zweck. Der Glaube ist der Schlüssel und Gott in allem zu vertrauen macht uns selbst im Leid und in mancher Ungewissheit zu glücklichen Menschen. In 1. Petrus 1, 8-9 steht: ''Ihn liebt ihr, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt; an ihn glaubt ihr, obgleich ihr ihn jetzt nicht seht, und über ihn werdet ihr euch jubelnd freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Endziel eures Glaubens davontragt, die Errettung der Seelen''!



Bildquelle: http://www.freefoto.com

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