mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3339 - Mon., 14 Nov 2011

Menschen im Gebet - David -Teil 2

»Ich habe gegen den Herrn gesündigt!«

2.Sam.12,13


»Als der Prophet Nathan zu ihm kam, weil er zu Batseba eingegangen war: Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, tilge meine Übertretungen nach deiner großen Barmherzigkeit! Wasche mich gründlich von meiner Schuld und reinige mich von meiner Sünde;denn ich erkenne meine Übertretungen, und meine Sünde ist immerdar vor mir. An dir allein habe ich gesündigt und getan, was in deinen Augen böse ist, auf dass du Recht behaltest mit deinem Spruch und dein Urteil unangefochten bleibe. Siehe, ich bin in Schuld geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen; siehe, du verlangst Wahrheit im Innersten: so tue mir im Verborgenen Weisheit kund! Entsündige mich mit Ysop, so werde ich rein; wasche mich, so werde ich weisser als Schnee! Lass mich hören Freude und Wonne, dass die Gebeine frohlocken, die du zerschlagen hast. Verbirg dein Antlitz vor meinen Sünden und tilge alle meine Missetat! Schaffe mir, o Gott, ein reines Herz und gib mir von neuem einen gewissen Geist! Verwirf mich nicht von deinem Angesicht und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir. Gib mir wieder die Freude an deinem Heil, und ein williger Geist unterstütze mich! Ich will die Abtrünnigen deine Wege lehren, dass sich die Sünder zu dir bekehren. Errette mich von den Blutschulden, o Gott, du Gott meines Heils, so wird meine Zunge deine Gerechtigkeit rühmen. Herr, tue meine Lippen auf, dass mein Mund dein Lob verkündige! Denn du begehrst kein Opfer, sonst wollte ich es dir geben; Brandopfer gefallen dir nicht. Die Gott wohlgefälligen Opfer sind ein zerbrochener Geist; ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, o Gott, nicht verachten. Tue wohl an Zion nach deiner Gnade, baue die Mauern Jerusalems! Dann werden dir gefallen die Opfer der Gerechtigkeit, die Brandopfer und Ganzopfer; dann kommen Farren auf deinen Altar!« (Psalm 51 )

Wir treffen eine Entscheidung, wenn wir uns wegen uns mit der Sünde an Gott wenden. Entweder rechtfertigen wir uns selbst oder wir rechtfertigen Gott. Wenn ich im Recht bin, dann ist Gott im Unrecht. Wenn ich sage: ''Gott, es wäre unrecht, wenn du mich ganz und gar verurteilen würdest, denn ich kann doch nicht alleine dafür verantwortlich gemacht werden'', dann stelle ich damit das Urteil Gottes in Frage. Damit setze ich Gott ins Unrecht und bitte Gott nicht um Vergebung, sondern um Entschuldigung. Verantworte ich mich voll, dann erkenne ich damit auch an, dass Gott recht hat. David entschied sich, eher Gott Recht zu geben als sich selbst: »Denn ich erkenne mein Unrecht, meine Schuld steht mir ständig vor Augen. Gegen dich habe ich gesündigt; gegen dich allein! Was du als böse ansiehst, das habe ich getan. Darum bist du im Recht, wenn du mich verurteilst, dein Urteil wird sich als wahr erweisen.« (51:5.6)

Wir sehen eher den menschlichen als den geistlichen Zusammenhang. Menschliche Beziehungen sind wichtiger als das Verhältnis zu Gott. David sagt: »Gegen dich habe ich gesündigt; gegen dich allein!« Wir fragen dann: ''Was ist dann mit dem Mord an Urija?'' Gott ist der Gott der Armen, der Schutzlosen; der Gott des Mannes, dessen einziger Besitz sein Lamm war. Er ist der Gott Urijas und Batsebas. Als David ihnen Unrecht zufügte, missachtete er den, der ihr Gott ist. Er hat mehr als die Ehe gebrochen und einen Mord begangen. Nathan und David wussten das. Wo fängt bei uns die Sünde an? Gott wird ''verkleinert'' und die Vorstellung von der Sünde verharmlost. David erkannte das im Moment, als Nathan ihn besucht. Erkennen wir es? Weißt du, wann du jemanden verletzt? Jesus ging für unsere Sünden ans Kreuz, also auch für die Sünden, die ich meinem Nächsten antue. Jede Sünde betrifft ihn, verletzt ihn persönlich, weil er auf alle Menschen aufpasst.
Gott will nicht will, dass wir bei diesem Punkt stehen bleiben. David erkannte die Tragweite seiner Sünde und er anerkannte Gottes Urteil. Doch wusste er auch um die Barmherzigkeit Gottes. Wir haben die Hoffnung, dass Gott uns vergibt. »Du freust dich, wenn ein Mensch von Herzen aufrichtig und ehrlich ist!« (51,8). Das gefällt Gott. Wie dunkel das Herz auch sein mag, er will es ''ausmisten''. »Entsündige mich mit Ysop, dann bin ich wirklich rein, wasche meine Sünde ab und mein Gewissen ist wieder weiß wie Schnee!« (51,9) fleht David. Unsere Herzen können rein gewaschen und unsere Gewissen gereinigt werden durch das reinigende Blut von Jesus (Hebräer 9,13.14) Die Sünden, die wir bekennen, werden abgewaschen, weil Jesus am Kreuz für uns gestorben ist.
Fortsetzung folgt.....

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