mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3323 - Sat., 29 Oct 2011

Christsein im Alltag

Nur fürchtet den HERRN und dienet ihm treu von ganzem Herzen; denn seht doch, wie große Dinge er an euch getan hat.

1.Sam 12,24


Kennt ihr das bei euch auch, dass sich das Leben manchmal in christliche und nicht-christliche Bereiche aufteilt? Eigentlich möchte ich ja in meinem ganzen Leben mein Christsein ausleben, doch es gibt da viele Situationen, in denen ich das einfach nicht schaffe. Da brauch ich nur einmal auf meine Arbeit zu schauen. Von meinen Kollegen hat sich bisher noch keiner als überzeugter Christ geoutet und auch so bei der Arbeit kommt man mit christlichen Werten und Einstellungen nicht viel weiter. Wenn es bei uns in der Firma um Kaufen und Verkaufen von Dienstleistungen geht, habe ich einfach immer nur an das Wohl der Firma zu denken. Ob da immer alles gerecht und richtig zugeht darf da nicht die Frage sein.
Aber auch in anderen Bereichen wird von einem manchmal erwartet, dass man seine Einstellung hinten an stellt und sich einfach anpasst.

Wenn man doch versuchen will, sein Christsein auch in diesen Bereichen zu leben, trifft man oft auf große Widerstände, dass man sich sicher sein kann, dass da doch andere Mächte im Spiel sind, die einem das Leben mit Gott schwer machen wollen

Als ich plante, dieses Wochenende auf eine christliche Konferenz zu fahren, hatte ich meinen Urlaub rechtzeitig eingereicht. Doch kurz davor steigerte sich die Arbeit so stark, dass mein Chef mir bis kurz vorher noch sagte, er wisse nicht, ob ich frei bekommen könnte.
Neben mir haben auch viele meiner Freunde mit gebetet, dass es klappt - und Gott ist stärker, als alle die dunklen Mächte - ich habe tatsächlich doch noch frei bekommen.

Satan versucht immer wieder, uns bei unserem christlichen Leben Steine in den Weg zu legen. Aus eigener Kraft können wir diese nicht weg räumen. Wir brauchen die Kraft Gottes, um zu überwinden und diese Kraft haben wir im Gebet bekommen.

So es der Stress bei der Arbeit erlaubt, versuche ich auch da immer wieder einmal zwischendurch mit Gott zu reden - auch über die Belange meiner Arbeit. Gerade auch dort möchte Gott der Herr in unserem Leben sein, dort, wo man ihn am liebsten nicht sehen würde.
Egal, in was für einem Umfeld wir auch sind, das Beten kann uns niemand verbieten. So bete ich für meine Arbeit, für meine Kollegen und auch für meine Chefs. Gott hat uns auch geboten uns der Weltlichen Ordnung zu unterwerfen. Und wenn wir auch manchmal nichts anderes machen können, das Gebet bleibt uns immer!

Gibt es bei dir Bereiche in deinem Leben, in denen Gott ausgeschlossen werden soll?
Wann hast du zum letzten mal in solch einer Situation gebetet?

Ich wünsche dir noch einen gesegneten Tag

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Bei Fragen und Anregungen scheut euch nicht, mir eure Meinung per email zu schicken!

 

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