mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3322 - Fri., 28 Oct 2011

Gideon - Der Kampf -Teil 2

Er teilte die dreihundert Mann in drei Haufen und gab ihnen allen Posaunen in die Hand und leere Krüge und brennende Fackeln darin und sprach zu ihnen: Seht auf mich, und tut ebenso!

Richter 7,16


Gideon wählte eine eigenartige Taktik. Jeder Mann erhielt ein Fackel, eine Posaune und einen leeren Krug. Sie teilten sich in drei Gruppen und stellten sich rings um das Lager der Feinde. Auf ein bestimmtes Kommando bliesen die Männer in die Posaunen, zerschlugen die Krüge und hielten die brennenden Fackeln mit dem Ruf: »Für den Herrn und Gideon!» hoch. Im Lager unten brach Panik aus, so dass sie sich gegenseitig totschlagen und flüchten. Gideon musste die Midianiter nur verfolgen und die Kriegsbeute einzusammeln! Die drei Gegenstände haben mit dem Kampf zu tun. Die Posaune, der Krug und die Fackel stehen für drei Dinge, in denen jeder von uns sich im Kampf engagieren muss:

Die Posaune war ein Signalinstrument. Wenn sie in einem Dorf geblasen wurde, dann liefen die Einwohner zusammen, um die Botschaft zu hören. Oder wenn, wie bei Gideon, eine Absprache stattgefunden hatte, galt sie als Signal für eine Aktion. Die Posaune steht für die Verkündigung. Als Christen haben wir eine frohe Botschaft zu verkündigen. Jeder von uns ist in seinem Umfeld herausgefordert, das Evangelium zu leben / weiter zusagen. Dies wird mit Unannehmlichkeiten verbunden sein. Es geht nicht darum, unsere Zuhörer zu überzeugen. Wir sollen erzählen, wer dieser Jesus ist und was er in unserem Leben tat und tut!

Der Krug, ein leeres Tongefäß. Bei Gideon mussten die Männer den Krug zerschlagen, in dem sie ihre Fackeln aufbewahrten. Der Krug steht für uns, dass wir ein Instrument für seinen Plan sind. Dieser Krug muss zerbrochen werden. Um diesen Kampf kommen wir alle nicht herum, wenn wir Jesus nachfolgen wollen. Er hat gesagt: »Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, so bleibt es allein; wenn es aber stirbt, so bringt es viele Frucht.« (Joh. 12,24) Zerbricht etwas, ist es unangenehm. Freundschaften zerbrechen, sterben u.Umständen. Das will keiner freiwillig kämpfen. Wir wollen erhalten. Wir finden viele (fromme) Ausreden, wie wir diesem Kampf ausweichen könnten. Wir sind ein hart gebrannter Tonkrug mit buntem Muster und der soll zerbrochen werden? Ohne Zerbruch kann nie das aus uns werden, was wir sein sollten. Das Weizenkorn bringt Frucht, wenn es stirbt.

Die brennende Fackel, das Licht. »Ihr seid das Licht der Welt!« (Matth. 5,14) heißt es in der Bergpredigt. Aber es ist gar nicht so einfach, eine brennende Fackel zu sein und zu bleiben. Weltliche Feuerwehraktionen wollen die brennende Fackel auslöschen. Wie bleiben wir brennend? Es ist ein Kampf. Die Bibel sagt: Für Gottes Reich als Licht zu leuchten ist nicht einfach. Selbst wenn wir brennen, ist es ein Kampf. Denn wo etwas brennt, da dient auch etwas diesem Feuer als Nahrung. Wenn wir für Jesus brennen, dann geht uns das an unsere Kraft, weil wir selbst von diesem Feuer verzehrt werden. Das lässt manche zurückschrecken und diesem Kampf ausweichen:
Gideon und seine Männer kämpften ihren Kampf, indem sie die Posaunen bliesen, die Krüge zerbrachen und ihre brennenden Fackeln hoch hielten. Dazu riefen sie aber auch: ''Für den Herrn und Gideon!'' Für den Herrn zu schreien mag ja noch angehen, aber für Gideon? Gideon ist ihr Anführer. Keiner stellt sich heute unter eine Leitung, selber herrschen ist angesagt. Man weiß mehr und kann es besser als der Leiter. Das kann ein Kampf sein. Wir sind herausgefordert, uns der Leitung zu unterordnen, ob ihr einverstanden seid oder nicht. Die Geschichte sagt: Es geht nicht ohne Kampf! Die Frage lautet nicht, ob wir siegreich sein werden oder nicht. Sondern: Willst Du diesen Kampf kämpfen?

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