mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3316 - Sat., 22 Oct 2011

Gideon - Der verheißene Sieg - Teil 2

»Das Wort aber, ''Er ist aufgefahren'', was bedeutet es anderes, als dass er auch zuvor hinabgefahren ist in die untersten Örter der Erde?«

Eph. 4,9


Gott sagte Gideon: »Steh auf und geh ins Lager hinab!«, weil er ihn genau kennt. Er wusste, dass Gideon etwas klar sehen muss, um Ermutigung zu haben. Gott weiss, wir Menschen zweifeln und verlieren die Hoffnung. Deshalb kommt er uns entgegen. Das ist großartig. Da ist Gideon, der alles gemäß Gottes Absichten erfüllt hat! Er tat Buße, er räumte mit dem Götzendienst in seinem Leben und seiner Umgebung auf; er handelte nach den Anweisungen Gottes und er war vom heiligen Geist erfüllt. Doch wird er uns als gewöhnlicher Mensch geschildert, der immer noch zweifelt und sich fürchtet. Er braucht Pura, um ins feindliche Lager hinabzusteigen! Gott hilft uns beim ''Kampf'' für ihn - wie bei Gideon. Er wird uns selbst in Krisenzeiten nicht im Stich lassen!

Gideon musste in der Nacht ins feindliche Lager hinabsteigen. Was er dort hörte, war eigentlich schon der Sieg! Der eigentliche Kampf war Gideons geistliche Auseinandersetzung. Der Kampf zwischen den Israeliten und den Midianitern war dann nur noch eine Bestätigung. Dieses Prinzip ist bis immer noch gültig. Als Gideon hörte, wie sich die Midiantier über den Traum unterhielten, gelangte er zu der Erkenntnis, dass der Sieg geistlich bereits gewonnen war. Er musste nur noch zurückkehren und seine Männer davon unterrichten.

Jesus musste wie Gideon in das feindliche Lager hinabsteigen (Eph 4,9) Er musste es aber alleine tun. Die ''untersten Örter der Erde'' steht für das Totenreich und die Feinde (1.Kor. 15,26). Nachdem Jesus am Kreuz starb, stieg er in das feindliche Lager hinab. Bei Gideon ging es um den geistlichen Sieg. Bei Jesus ging es darum, den Sieg zu verkündigen. Jesus brachte die rettende Nachricht zu den Feinden und Gefangenen und hatte damit die Vollmacht über den Tod /das Totenreich an sich: »Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Totenreichs!« (Offb 1,18).
Der Traum der Midianiter handelte von einem Gerstenbrotkuchen, der das ganze Lager der Midianiter überrollt. Das Gerstenbrot ist in der orientalischen Kultur das Brot der Armen. Es war das Bild von etwas Armseligen, das den Sieg über das mächtige Heer brachte. Die 300 Bauernkrieger waren angesichts ihrer Feinde wirklich ein armseliger Haufen! Jesus, ein Zimmermannssohn, den sie an das Kreuz nagelten, zählte nicht zu den besonderen Persönlichkeiten. Die ganze Passionsgeschichte war mehr wie eine Niederlage. Doch Gott wollte Jesus als ''Gerstenbrot'' nehmen, um den größten Sieg über den Feind zu gewinnen. Ostern verwandelt die Niederlage in einen Sieg. Es kommt nicht darauf an, wie unsere Umstände und Situationen wirklich aussehen. Wichtig ist, dass wir unseren Blick auf Gott richten! Er hält die Schlüssel der Vollmacht in seinen Händen! Jesus ist auferstanden! Weil Er lebt und gesiegt hat, leben und siegen wir auch mit Ihm!

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