mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3312 - Tue., 18 Oct 2011

Unsere Zuflucht

Jahwe ist gut, eine sichere Zuflucht in Zeiten der Not. Er kennt die, die Schutz bei ihm suchen.

Nahum 1,7


Wie oft fühlen wir uns klein und schwach, wie oft bedrängt uns eine Not, sei es ein Problem bei der Arbeit oder in der Schule, sei es in einer Freundschaft oder Partnerschaft oder sei es auch gesundheitlich. Im ersten Moment fühlen wir uns dann oft verlassen und allein mit unserem Problem. Und selbst, wenn wir gute Freunde haben, auch diese stehen oft hilflos vor den Problemen und können uns nur mit netten Worten versuchen zu trösten, doch das hilft nicht immer weiter. Unsere Not steht uns dann oft wie ein großer Berg mitten im Weg unseres Lebens und wir finden nicht den Pfad, wie wir ihn überwinden können.

Doch da haben wir als Christen immer einen Weg, den wir auch viel zu oft übersehen. Wir können mit all dem, was uns bedrückt zu unserem Herrn und Gott kommen. Bei Ihm können wir alles ablegen, was uns niederdrückt. Egal, wie groß, egal, wie klein, Ihm ist nichts fremd, nichts gibt es, wofür Er sich nicht zuständig fühlt. Unsere Klagemauer, an die wir alles heften können, hat Gott auf Golgatha aufgerichtet. Dort steht das Kreuz, an dem Christus mit ausgebreiteten Armen hängt, um uns, so wie wir sind, auf zu nehmen und zu umarmen. Ja, all unsere Schuld und Not, unsere Krankheit und unsere Schmerzen, all das hat er getragen, als er für uns ans Holz ging, als er, der einzig Reine zum Fluch für unsere Probleme wurde.

So bietet er uns mit seinen ausgebreiteten Armen einen Zufluchtsort, wenn wir sonst keinen Weg mehr sehen. Er birgt und schützt uns mit seiner Hand vor all dem, was uns bedroht, was uns ans Leben will. Egal, wie groß unsere Angst ist, auf ihn dürfen wir vertrauen, er ist es, der uns durch unser Leben führt, er ist es, der unsere Wege kennt und uns den Pfad über den Berg zeigt. Wir müssen zuerst einmal die große Lektion des Loslassens lernen. Nicht durch unsere Kraft und Stärke kommen wir zu unserem Ziel. Wir müssen alles abgeben, wir müssen wie ein Kind wieder Vertrauen lernen, dass da ein Vater ist, der uns immer hindurch trägt. In diesem Vertrauen kann dann für uns solch eine Kraft liegen, dass wir mit unserem Gott all das bewältigen, was uns unmöglich erschien.

So wünsche ich dir einen gesegneten Monat in dieser Kraft unseres Herrn.

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