mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3292 - Wed., 28 Sep 2011

von Jesus lernen, Sanftmut und Demut in Liebe

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

(Matthäus 11/28-30)



Eines der wichtigsten Wesenszüge die wir von Jesus lernen können ist meines Erachtens Demut. Demütig zu sein ist eine sehr schwere Übung. Wir Menschen sind sehr eigenwillige Geschöpfe und deshalb auch eher Hochmütig als Demütig. Mag sein das wir denken, wir hätten allen Grund stolz zu sein auf unsere Leistungen, auch scheint es oft dass wir ja viel mehr oder besseres leisten als unser Gegenüber oder unser Nächster. Es ist erwiesen, der Hochmütige hält mehr von sich als er eigentlich ist. Doch dürfen wir eines nicht vergessen, alles was wir an Gaben und Begabungen haben kommt von Gott, so auch unsere Leistung und unsere Kraft. Wir brauchen uns nichts einzubilden auf das was wir sind, wir sind es nur durch ihn. Ein bekannter Ausspruch ist“ Hochmut kommt vor dem Fall!“ (Sprüche 16/18) und

(Sprüche 11/2)
Wo Hochmut ist, da ist auch Schande; aber Weisheit ist bei den Demütigen.

Der Demütige hält sich nicht dem gerecht was er tut, sondern er steht in der Liebe Gottes. Der demütige Mensch ist bescheiden und gibt die Ehre an den Höchsten ab. Jesus ist das beste Beispiel in seiner Demut, wie er sich selbst unter der Hand des Vaters bewegt und sich nicht selbst die Ehre nimmt, die seinem Vater gebührt. Er selbst sagt von sich, er ist von Herzen demütig, wir können besonders beim Lesen seiner Biographie im neuen Testament seine Demut vor Gott und den Menschen erkennen und dabei viel lernen.

(Sprüche 15/33 )
Die Furcht des HERRN ist Zucht, die zur Weisheit führt, und ehe man zu Ehren kommt, muss man Demut lernen.

Demut fordert auch Sanftmut und diese wird besonderst im Umgang mit den schwierigen Menschen in unserem Leben gefordert. Liebe und Geduld sind Jesus steter Begleiter und von ihm lernen wir sanftmütig zu sein. Jesus war niemals grob und abweisend, denken wir daran wenn wir uns das nächstemal ärgern, dass wir unseren Mitmenschen nicht im Zorn begegnen oder sie mürrisch abweisen, weil es uns nicht in den Kram passt wie sie sind. Statt auf die Fehler des anderen zu sehen sollten wir auf unsere eigenen gucken, denn wir selbst sind mit Sicherheit oftmals auch schwierig für so manchen unserer Zeitgenossen.

Lernen wir von Jesus, der uns in allem Vorbild ist. Vergessen wir nicht dass Gott soviel mehr Geduld mit uns hat und in seiner Gnade und Barmherzigkeit uns unendlich liebt. Darum seien wir sanftmütig zu unseren Mitmenschen und Demütig vor Gott, dem Vater dem Sohn und den hl. Geist. Amen

(Kolosser 3/12)

So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Und der Friede Christi, zu dem ihr auch berufen seid in ''einem'' Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar. Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.

Seid herzlich gesegnet, eure

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