mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3260 - Sat., 27 Aug 2011

Versicherungen

Und sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine Vorräte

Lk 12,18


Wir Menschen haben ein Bedürfnis nach Sicherheit. Viele Menschen in Deutschland sind überversichert. Manche Versicherungen sind notwendig, bei manchen wollen wir uns aber auch nur gegen alle möglichen Risiken absichern. Wir können uns aber nicht in alle Richtungen absichern. Unser Leben ist immer lebensgefährlich. Es gibt viele Berufe, wo man auf Sicherheit achten muss. Risiken müssen doppelt und dreifach einberechnet werden. Viele würden sich gegen all das versichern lassen, wenn sie wüssten, was noch auf sie zukommt. Fällt etwas vor und man muss die Versicherung in Anspruch nehmen, ist man meist aber gerade dafür nicht versichert.

Und was machen wir mit dem Leid, von dem wir in der Zeitung lesen oder im Fernsehen hören und sehen? Manche Sachen kommen immer näher an uns ran und manches ist weit von uns weg. Leider kommt in den Medien nur überwiegend die negativen Schlagzeilen. Länder verschulden sich und nach Lösungen und Helfern wird gesucht. Was hat das Helfen aber wieder für Konsequenzen für die Helfenden? Länder haben eine gute Wirtschaft und sind doch hoch verschuldet. Hungersnöte in Somalia. Hilfstransporte von Nahrungsmitteln werden organisiert und wie oft sehe ich in der Schule, wie Kinder ihr Brot nicht essen und wegwerfen. Attentate erschüttern die Welt - nun bereits in Norwegen. Diese Attentate kommen ohne Ankündigung, Sicherheitsdienste und Warnsysteme sind machtlos. Katastrophen wie Erdbeben in Japan und auf einmal ist alles anders. Unser Empfinden geht in unser Denken über. Wir haben Angst vor dem Wasser,, weil es ganze Insel zerstören kann. Die Atomkraft hat zwar viel Nutzen, aber hat man die Konsequenzen im Griff? Wir brauchen Energie, aber wo soll er herkommen? Bin ich bereit auf Komfort zu verzichten? Der reiche Kornbauer ließ extra Scheunen bauen, weil die Ernte so gut ausfiel. In der Nacht holte Jesus sein Leben. Von jetzt auf gleich änderte sich sein Leben - es endete. So kann auch bei uns schnell sich etwas ändern, was unser Leben total umkrempelt:Krebsdiagnose, Unfall und man sitzt im Rollstuhl, Demenz, .... Was ist dann wichtig in diesen Katastrophen? Was hält uns? Was trägt uns? Das Wasser trug Jesus als er zu den Jüngern ging und Petrus konnte es auch, solange er auf Jesus sah.

Diese Welt ist keine heile Welt. Es geschehen vermehrt Katastrophen bevor Jesus wiederkommt. Was aber machen wir, wenn es näher an uns herankommt? Jesus ermutigt uns auf ihn zu schauen und auf das, was kommt. Es gibt Filme, wo mit technischen Mitteln der Weltuntergang dramatisch dargestellt wird. Jesu sagt, dass diese Welt vergehen wird. In allen Lagen können wir uns an ihn wenden und hoffnungsvoll nach vorne schauen. Luther würde heute noch ein Bäumchen pflanzen, wenn die Erde morgen untergehen würde. Das zeigt Hoffnung. Hoffnung haben heißt: Der Kluge baut sein Haus auf Fels und nicht auf Sand. Dann kann er andere noch unterstützen. Hoffnung soll in die Tat umgesetzt werden. Wir sollen uns nicht auf das verlassen, was wir haben, sondern auf Jesus ist Verlass. Lebe heute von dieser Gewissheit und gib sie andern weiter.

()


Bei Fragen und Anregungen scheut euch nicht, mir eure Meinung per email zu schicken!

 

homepage tracker