mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3247 - Sun., 14 Aug 2011

Heute seht ihr irgendwie bedrohlich aus…

Ich tilge deine Missetat wie eine Wolke und deine Sünden wie den Nebel. Kehre dich zu mir, denn ich erlöse dich!

Jesaja 44,22


Manchmal führt mich mein Arbeitsweg an einem wundervollen Ort vorbei. Meist seh ich da am Morgen früh, wenn der Tag langsam erwacht, voller Entzücken auf die wunderbaren Berge. Ganz sanft wird ein Teil von ihnen von der Sonne vergoldet. Es scheint, als ob das Gebirgsmassiv so langsam aus dem Schlaf erwacht, die Sonnenstrahlen es langsam und sanft kitzelt und liebevoll wach streichelt. Es ist ein wunderbares Bild, das mich jedesmal aufs neue fasziniert und mein Herz fröhlich und dankbar stimmt. Mit allen Sinnen geniesse ich diesen Augenblick auf diese wunderbare Bergwelt. Sie gibt mir irgendwie das Gefühl von Heimat, von Vertrautem und von Geborgenheit, ja, von liebevoller Stärke und ungeahnter Weite und Freiheit.

Doch heute war alles so ganz anders. Wie gewohnt wartete ich ungeduldig, bis ich endlich diesen Blick auf ''meine'' Berge erhaschen konnte. Endlich…endlich sind sie da. Doch was ist das? Heute sehn diese Berge nicht friedlich aus. Nein, heute scheinen sie grantig, ja, fast schon bedrohlich. So gar nichts bringen sie von ihrer Schönheit und Geborgenheit in mein Herz. Dunkle, finstere Wolken umhüllen sie und lassen nur ganz wenig von den Felsen hervor blitzen. Es scheint, als ob die Wolken sich grimmig, garstig und unheilvoll auf die plötzlich wie verletzlich wirkenden Berge stürzen.

Ein Gefühl der Beklommenheit, der Traurigkeit und schon fast des Grauens macht sich in mir breit. Meine Gedanken beginnen zu kreisen. Und nun find ich von den Bergen zu uns Menschen. Ergeht es mir/dir auch manchmal so wie diesen Bergen? Umgibt dich auch manchmal dichter Nebel von dunklen Wolken? Wolken der Traurigkeit, der Verzagtheit? Wolken der Sünde? Wolken der Einsamkeit? Wolken der Verzweiflung, Ruhelosigkeit, ja gar der Kälte?

Ich überlege mir, was ich dann für einen Eindruck auf meine Mitmenschen mache. Seh ich dann auch so aus wie diese Berge? Kalt, abweisend, schon fast bedrohlich, unnahbar?

Ich tilge deine Missetat wie eine Wolke und deine Sünden wie den Nebel. Kehre dich zu mir, denn ich erlöse dich!

In den Bergen kommt irgendwann die Sonne wieder. Sie hat eine solche Stärke, dass die Wolken weichen müssen. So ist es doch auch bei mir. Wenn ich es zulasse, dass Jesus meine Sonne ist, dann wird er meine Missetaten, Sünden, Ängste, und und und tilgen wie den Nebel und wie die Wolken. Dann wird es wieder hell und sonnig.

Nicht immer können wir das so schnell sehen. Manchmal brauchen wir Menschen, die uns zur Seite stehen. Menschen, die da sind, wenn wir vor Traurigkeit und Zerbrochenheit nicht mehr die Sonne wahrnehmen können.

Hast du deine Sonne schon gefunden oder bist du noch im Nebel oder den dunklen Wolken gefangen?

Ich wünsche dir und mir, wann immer uns diese Wolken umringen, dass wir nie vergessen, dass die Sonne da ist, auch wenn wir sie nicht immer sehen können und dass wir wissen, wer unsere Wolken und unseren Nebel tilgt: Jesus

Bhüet di Gott

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