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mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3238 - Fri., 05 Aug 2011

Bekenntnis und Fürbitte

''Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist''.

Jakobus 5,16


Wenn wir als Menschen keine Probleme hätten oder immer in der Lage wären alles selbst irgendwie ''in Ordnung'' zu bringen, so wäre die Aufforderung füreinander zu beten als Christen überflüssig und ohne Nutzen. Aber so ist es nicht. Der Spruch: ''Not lehrt beten!'' hat seine absolute Richtigkeit. Die Bibel geht sogar noch weiter und fordert uns auf, daß wir uns einander öffnen sollen um konkret uns unsere Sünden zu bekennen (Vers 16). Warum? Es ist denkbar logisch. Wenn ich nicht weiß was passiert ist und welchen Namen das Problem hat, kann ich auch nicht in rechter Weise beten. Ein Gebet ''aus Verdacht'' oder Unwissenheit heraus kann irgendwie nicht Gottes Wille sein. Gott ist nicht oberflächlich und wir sollen es auch nicht sein. Gebete die für alles und jeden und für niemanden gelten machen keinen Sinn. Es sind fromme Floskeln. Sicherlich kostet es Überwindung anderen Mitchristen meine Verfehlungen mitzuteilen, aber wenn es so einfach wäre ''ernstlich'' zu beten, würde die Schrift das nicht extra so betonen. Wir dürfen uns das Gebet etwas kosten lassen (z.B. wie David in Psalm 35,13). Man kann nur etwas erhalten, wenn man darum bittet und eine Tür kann nur geöffnet werden, wenn man vorher anklopft. Und man kann nur etwas finden, wenn man danach sucht (Matthäus 7,7).

Manche Christen haben es fast schon verlernt um etwas konkret zu bitten! Man argumentiert vielleicht damit, daß Gott sowieso alles weiß und sieht. Das stimmt, aber daraus zu schlußfolgern es wäre nun überflüssig Gott mit meinem Anliegen zu belangen ist total falsch. Wir haben oft nichts, weil wir nicht ernstlich und aufrichtig darum bitten oder weil wir es in übler Absicht tun (Jakobus 4,2-3). Voraussetzung für ein ''ernstliches Gebet'' ist auch, daß ich meine Glaubensgeschwister ernst nehme wenn sie sich mir öffnen und ich soll mich nicht über sie erheben. Den Demütigen schenkt Gott Gnade und den Hochmütigen widersteht er (Sprüche 3,34). Man kann und soll sicherlich auch für sich selbst ernstlich beten und es ist nicht unbedingt egoistisch das zu tun. Dennoch dürfen wir die biblischen Verheißungen ernst nehmen die auf gemeinsames Gebet hinweisen (Apostelgeschichte 1,14, 1. Petrus 3,7). Beten ist keine fromme Beschäftigungstherapie sondern hat ein konkretes Ziel und die Kraft der Hoffnung in sich. Warum? Weil Gott Gebete erhört (Psalm 65,2). Und selbst wenn wir manchmal nicht wissen was wir beten sollen, vertritt uns der Heilige Geist vor Gott und wird vor dem Allerheiligsten für uns konkret (Römer 8,26). Das Gebet dient der Kommunikation mit Gott. Ein wunderbares Privileg welches sich gewiß nicht in Bitten und Fürbitten erschöpft sondern im Lob Gottes und der Danksagung weitere Möglichkeiten bietet - ganz konkret!


Bildquelle: http://www.pixelio.de

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