mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3235 - Tue., 02 Aug 2011

Gebet..zur richtigen Zeit ?..

Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen.

Römer 8/26



Wir waren ein paar Tage in Salzburg auf Urlaub und ich bin Gott sehr dankbar für diese schöne Zeit. Wir hatten zum Glück trockenes warmes Wetter und konnten viele neue Eindrücke sammeln. Salzburg ist eine sehr schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, doch der Massentourismus macht mir persönlich diese schöne Stadt etwas zu belebt und die Tage der Stadtbesichtigung waren für uns auch sehr anstrengend. Wir waren trotz Urlaubsfreude ziemlich gestresst und ich suchte mir immer wieder im Gebet einen Weg zum Herrn um zu entschleunigen.
Beim besichtigen der Festung Hohensalzburg, konnte man einen wunderbaren Blick über die ganze Altstadt und noch weiter hinaus erblicken. Ich sah dass es in Salzburg ganz viele Kirchen in verschiedenen Bauweisen gab. Kirchen sind bekanntlich ein Ort der Stille und nicht nur für den Gottesdienst sondern vor allem als Gebetshaus (Jesaja 56/7) gedacht und viele Kirchen sind auch für die Menschen zum freien betreten geöffnet.

Meine Gedanken gehen ein wenig weiter und ich denke an die vielen gehetzten Menschen in dieser wahrlich überlaufenen Stadt, wie gut sich diese Kirchen nicht nur zum Glauben sondern auch zum verweilen und ausruhen anbieten. Wie schön wäre es wenn all die Menschen nicht nur zum besichtigen sondern vor allem zum stillen Gebet und ausruhen in Gottes Nähe kämen. In einer mir sehr müden Stunde wollte ich mich in eine Kirche flüchten um etwas herunter zu kommen und es bot sich in nächster Nähe der Dom von Salzburg an. Der Dom ist wunderschön anzusehen doch leider ist es ein von Touristen gestörter Ruheort und wegen hoher Besucherfrequenz kaum ein Ort der Stille. (Ähnlich ärgerlich wie in Matthäus 21/13) Wir machten einen Rundgang den ich nicht wirklich genießen konnte und nach einen Stossgebet um Kraft verließen wir diesen Unruheort.

Schade eigentlich denn auch wenn ich in eine freie Evangelikale Gemeinde gehe, liebe ich es mich in eine Kirche zu setzen um dort die Ruhe in mich aufzunehmen und Gott im Stillen Gebet zu begegnen. Kirchen haben für mich etwas Anziehendes und Beschützendes. Nicht der Prunk sondern die Feste der Mauer und deren Beständigkeit entsprechen meinen Denken, die auch der Festung gleicht die „Gott selbst“ in meinen Leben ist.

(Sprüche 14/26)
Wer den HERRN fürchtet, hat eine sichere Festung, und auch seine Kinder werden beschirmt.

Wir betraten später eine kleine unscheinbare Kirche dessen Innenraum mit einem dicken Schmiedeisernen Gitter vor Zutritt geschützt wurde, aber davor unter einen großen Holzkreuz stand eine zum Verweilen einladende Gebetsbank, an der wir uns dann auch eine Weile ausruhten und die Menschenleere Stille der Kirche in uns aufnahmen. Auch wenn ich es gerne tu, brauche ich Gott sei gedankt nicht unbedingt eine Kirche zum beten, denn ich weis das der Herr überall für mich erreichbar ist.

Ich bin überzeugt, jedes Gebet kommt zur richtigen Zeit zu Gott egal von wo wir beten. Hauptsache wir tun es! So sind wir mit Gott verbunden. Ich praktiziere mein Reden mit Gott zu jeder Stunde und sei es nur dem Herrn zu sagen dass ich ihn liebe. Die Gedanken um mein kleines jetzt sind für Gott genauso interessant wie meine Sorge in der Zukunft. Oftmals sind es die kleinen Stoß-Gebete die Gott sofort erhört und manchmal vertritt uns der Geist Gottes mit Seufzen wenn uns die Worte dazu fehlen. (Römer 8/26) Ich erlebte schon öfters dass ich für fremde Menschen auf der Strasse zu beten begann, wenn ich erkannte dass sie in Not geraten sind. Ich denke mir dann auch dass diese Gebete der Herr selbst in mein Herz gepflanzt hat um diesen Menschen nahe zu kommen. Ich denke oftmals sind wir nicht zufällig an dem Ort wo ein Mensch in Not gerät und denoch wir können nichts tun ausser für diese Menschen zu beten. So geschehen auch im Urlaub, als unsere Vermieterin schwer mit dem Rad verunglückte, oder ein Mittelloser Mann an der Bushaltetelle zusammen klappte. Darum lasst uns wachsam sein. Gebet kommt immer zur richtigen Zeit, sei es nun aus uns selbst oder vom Geist Gottes persönlich gegeben. Reden wir mit Gott an jedem Ort! Amen

Seid herzlich gesegnet, eure

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