mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3216 - Thu., 14 Jul 2011

Hoffnung in der Endzeit -Teil1

Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.

1. Korinther 3,11


Matthäus 24,1-14:...Seine Jünger gingen zu ihm und zeigten ihm die Tempelanlage. Er aber entgegnete ihnen: Seht ihr das alles etwa nicht? So wird es kommen wie ich es sage: Kein Stein wird auf dem anderen bleiben! Alles wird abgerissen werden! Als er auf dem Ölberg saß, kamen die Jünger und sprachen mit ihm allein: „Sage uns, wann wird das geschehen? Was sind die Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Welt? Jesus gab ihnen dazu diese Antwort: Seht zu, dass euch niemand in die Irre führt! Viele werden unter meinem Namen auftreten und behaupten: „Ich bin der Christus!“ Sie werden viele irreführen! Macht euch darauf gefasst, dass ihr von Kriegen und Kriegsgeschrei hören werdet. Schaut genau hin, dass ihr euch nicht ängstigen lst. Das muss geschehen, aber das ist nicht das Ende! Ein Volk wird über das andere Volk und ein Staat gegen den anderen Staat sich erheben. Es werden an vielen Orten Hungersnöte und Erdbeben kommen. Das alles ist erst der Anfang der Wehen. Dann wird man euch in große Not bringen und euch töten. Ihr werdet meinetwegen von allen Völkern gehaßt werden. Dann werden viele in Skandale verwickelt werden, sie werden sich gegenseitig in Stich lassen und einander hassen. Es werden viele Lügenpropheten aufstehen und viele in die Irre führen. Die Gesetzlosigkeit wird zunehmen und die Liebe wird bei vielen erkalten. Wer aber bis zum Ziel durchhält, der wird gerettet werden. Und diese Gute Botschaft vom Reich Gottes wird in der ganzen Welt allen Völkern öffentlich verkündet werden. Und dann kommt das Ende.

Zwei Momente werde ich nicht vergessen: der Anblick des Straßburger Münsters und der erste Eindruck von der unteren Geburtskirche in Bethlehem. Ein wunderschöner Anblick. So muss der Eindruck der Jünger vom Tempel in Jerusalem gewesen sein. Für die Jünger ist es einfach unvorstellbar, dass dieser imposante Tempel von Jerusalem, an dem man 50 Jahre baute, einmal in Schutt und Asche gelegt werden würde. Vierzig Jahre später geschah es. Dann behauptet Jesus, dass kein Stein auf dem anderen bleiben wird! Doch nicht nur dieser Tempel, die ganze Welt soll in Trümmern gehen. Kriege, Hungersnöte, Erdbeben, zerstörte Freundschaften und Familien. Es ist eine sehr düstere Zukunft, welche Jesus seinen Jüngern vorzeichnet. Religiöse und politische Führer und Verführer, eine zunehmende Ungerechtigkeit, die Liebe der Menschen erkaltet. So wird das Ende beschrieben.

Man sollte sich nicht von Äußerlichkeiten blenden lassen. „Seht ihr nicht? – Seht zu! – Schaut genau hin!“ Mit diesen Worten rüttelt Jesus seine Jünger zu einer dreifachen Wachsamkeit auf: „Seht ihr nicht? – Seht zu! – Schaut genau hin!“ Der Tempel in Jerusalem bietet keine Sicherheit für die Ewigkeit. Er war etwas Selbstgebautes. Der Handel darin mit Opfertieren blühte. Vielleicht war Jesus damals der einzige, der dieses Lügengebilde durchschaut hat. Nach seiner Meinung war das Bethaus Gottes zur Räuberhöhle verkommen. Die Zerstörung des Tempels war ein Symbol für die Vergänglichkeit einer Scheinwelt, die nur auf Sand gebaut ist.

Teil 2 folgt morgen...

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