mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3200 - Tue., 28 Jun 2011

Wachet, denn nur der Vater weiß den Tag - Teil 2

An dem Feigenbaum lernt ein Gleichnis: Wenn seine Zweige jetzt saftig werden und Blätter treiben, so wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. Ebenso auch: Wenn ihr das alles seht, so wisst, dass er nahe vor der Tür ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen. Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.

Math. 24,32-36


Fortsetzung von gestern:

Himmel und Erde werden vergehen: Eine Tatsache mit weitreichenden Folgen. Was steckt alles dahinter? Die Bibel kann das sagen, weil da die Aussicht ist: ''Meine Worte werden nicht vergehen''. Alles Materielle wird ein Ende haben, aber Gott besteht darüber hinaus. Ich denke, der Vers 35 soll unserem Blick eine andere Dimension verleihen. Er sagt, dass wir zu Gott schauen sollen und bei Gott bleiben sollen.Das Materielle hat keinen Bestand.

Der Tag ist unbekannt: Hier herrscht ein scheinbarer Widerspruch zwischen den Versen 32-34 und dem Vers 36: Der erste Teil sagt, dass wir die Zeichen deuten sollen, um zu wissen, wann Gottes Wiederkunft bevorsteht, während der zweite Teil scheinbar das Gegenteil aussagt. Der erste Teil soll uns zur Wachsamkeit mahnen. Der zweite Teil erhält uns in der Wachsamkeit. Warum hat Gott diesen Tag verborgen? ''Wachet, denn nur der Vater weiß den Tag'' heißt, dass wir uns auf keine Sicherheiten verlassen können. Wenn wir eine Autounfallversicherung abgeschlossen haben, wissen wir, dass wenn ein Materialschaden eintritt, wir ihn ersetzt bekommen. Haben wir keine abgeschlossen, müssen wir aufpassen, damit nichts passiert. Solche Absicherungen hätten wir gerne für unseren Tag, unser Leben. Wissen wir es nicht, werden wir unruhig. In einer bevorstehenden Sache hätten wir gerne einen göttlichen Hinweis, dass die Entscheidung richtig ist. In unverständlichen Dingen hätten wir gerne die direkte Antwort von Gott, nach dem Sinn der Ereignisse. Gottes Prinzip sieht anders aus. Wir sehen nur einen Schritt weiter. Warum macht Gott das? Wir sollen Acht haben auf alle Tage und mit unserem Leben seiner Hand und seiner Führung anvertrauen. Wenn wir alles im Voraus wissen und alle Gründe kennen, neigen wir dazu Gott zu vernachlässigen, weil wir ihn nicht mehr brauchen bzw. auf ihn angewiesen sind.

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