mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3179 - Tue., 07 Jun 2011

Mutter-Wünsche und Gottes Plan

Damals ging die Mutter der beiden Söhne von Zebedäus zusammen mit ihren Söhnen zu Jesus hin und warf sich vor ihm nieder, weil sie ihn um etwas bitten wollte.Was möchtest du denn?«, fragte Jesus. Sie sagte: »Ordne doch an, dass meine beiden Söhne rechts und links neben dir sitzen, wenn du deine Herrschaft angetreten hast!«

(Matthäus 20/21-22)


Mütter wollen für ihre Kinder immer das Beste geben, so dachte sicher auch die Mutter von Jakobus und Johannes. Beide waren einfache Fischer wie schon ihr Vater Zebedäus und ihre Mutter wollte für sie vielleicht dass sie wenigstens im Himmel einen höheren Rang erhielten. Vielleicht verlangte sie diesen Platz für ihre Söhne aber auch als Entschädigung dafür, das sie ihre Söhne an Jesus abgeben musste. Sie bat auf Knien um den Platz für ihre Söhne und Jesus hörte sich ihre bitte an, aber obwohl sie „die Mutter“ ihn darum bat, wandte er sich anschließend nicht ihr, sondern ihren Söhnen zu um mit ihnen zu reden. Ich denke schon aus dem Grund weil die Söhne ja bereits mündig waren und sie zu seinen Jüngern zählten.

(Vers 22-23)
Jesus sagte zu den beiden Söhnen: »Ihr wisst nicht, was ihr da verlangt. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Das können wir! antworteten sie. Jesus erwiderte: »Ihr werdet tatsächlich den gleichen Kelch trinken wie ich, aber ich kann nicht darüber verfügen, wer rechts und links neben mir sitzen wird. Auf diesen Plätzen werden die sitzen, die mein Vater dafür bestimmt hat.

Aus was für Beweggründe auch immer die Mutter von den beiden Jesus um den Platz an seiner Seite bat, es war nicht richtig von ihr. Mit welch einem Recht fordert sie diesen Platz für ihre Söhne. Es schien berechnend und egoistisch den anderen Jüngern gegenüber, die auch im selben Boot mit ihnen waren. So empfanden es auch die anderen und natürlich blieb dieses Jesus nicht verborgen.

(Vers,24-28)
Die anderen zehn Jünger hatten das Gespräch mit angehört und ärgerten sich über die beiden Brüder. Darum rief Jesus alle zwölf zu sich her und sagte: »Ihr wisst: Die Herrscher der Völker, die Großen in der Welt, unterdrücken ihre Leute und lassen sie ihre Macht spüren. Bei euch muss es anders sein! Wer unter euch groß sein will, soll euer Diener sein, und wer an erster Stelle stehen will, soll euch Sklavendienste leisten. Auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für alle Menschen hinzugeben.

Ich denke die Mutter von Johannes und Jakobus war entweder sehr mutig oder sehr dreist weil sie ihren Wunsch vor Jesus brachte. Sie wollte das Beste für ihre Söhne erbitten und dachte dabei wahrscheinlich gar nicht weiter nach ob sie jemand anderen dadurch vor den Kopf stösst. Sie musste dennoch erfahren dass die Plätze nicht einfach so erbeten werden können, ihr Plan ging nicht auf und auch Jesus obwohl er des Sohn des höchsten Gottes war, hatte diesbezüglich keine Vollmacht diese Plätze zu vergeben. Es lag ganz alleine in des Vaters Hand wer diese Plätze bekommen würde.


Ist es nicht auch bei uns oft so, dass wir uns der Kinder wegen vor Gott hinknien, weil wir für sie einen guten oder noch besseren Platz auf Erden erwünschen. Wollen wir nicht alle für unsere Kinder das Beste und denken auch noch zu wissen was das Beste für sie ist. Wir bitten und flehen für unsere Kinder und hoffen dass der Herr unsere Gebete erhört. Aber auch wir müssen oftmals hinnehmen das unsere Gebete nicht erhört werden. So ist es wohl besser das wir „Dem“ Vertrauen der es am Besten weis was unsere Kinder brauchen. Er hat schon längst einen Plan für uns und unsere Kinder und Er weis genau wo Er uns und unsere Kinder haben will. Lernen wir demütig zu sein, um gering zu bleiben und beugen wir uns vor der Allmacht Gottes als Seine Diener. Lernen wir Ihm zu vertrauen das Er uns und unseren Kindern den für uns „Besten Platz“ zuweist. Amen

seid herzlich gesegnet, eure

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