mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3148 - Sat., 07 May 2011

Kinder als Vorbild

Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?

(Psalm 8/ 5)


Kinder sind ein Geschenk des Herrn (Psalm 127/3) und Enkelkinder sind die Draufgabe. Ja Oma zu sein ist etwas Besonderes und ich sehe es sogar als Vorrecht des Herrn eine gläubige Großmutter zu sein, denn so kann ich unsere Zeit nicht nur geniesen, sondern auch gut nutzen um ihr von Jesus zu erzählen und für das Kind auch beten.

(Sprüche 17/6)
Der Alten Krone sind Kindeskinder, und der Kinder Ehre sind ihre Väter.


Ich liebe es meiner Enkelin beim Spielen zu zusehen. Sie ist jetzt schon 11 Monate alt und sie ist sehr klug. Sie ist jetzt dauernd am lernen und sie hat schon große Vorschritte gemacht. Eigentlich müsste es „Fort-Schritte“ heißen, denn sie kann mittlerweile schon laufen und befindet sich neugierig wie gesunde Kinder nun mal sind, stets auf Abenteuersuche. Sie lernt jeden Tag besser laufen und ist mit Geduld und Feuereifer bei der Sache. Fällt sie hin, quäkt sie ein wenig, doch rasch zieht sie sich wo hoch und läuft fröhlich weiter. Wenn ich meine Arme ausbreite dann trippelt sie oftmals voll Freude auf mich zu und ich darf sie dann auffangen und ordentlich knuddeln. Ihr Liebstes Lernspiel ist zur Zeit etwas zu öffnen und wieder zu schließen. Sei es ein Schrank, eine Tür (die wir mittlerweile aber gesichert haben, da sie sich selbst aus oder einschließen würde) oder einfach nur eine Kinder-Saftflasche mit einem breiten Schraubverschluss. Manchmal legt sie etwas in den Schrank macht zu, macht auf und nimmt es wieder raus. Manchmal stößt sie sich den Kopf dabei, weil sie zu schnell oder zu langsam handelt aber sie gibt nicht auf und lernt immer vorsichtiger damit umzugehen. Am meisten fasziniert mich an ihr wie ausdauernd sie ist, sie wiederholt ihr Spiel unentwegt und voll Freude und Geduld.

Vor kurzen bekam ich in Betrachtung ihres ausdauernden Spieles ein gutes Gleichnis in meine Gedanken. Wie viel von sich selbst hat Gott in uns Menschen hineingelegt? Unmengen an Liebe und Geduld die ihn persönlich bezeugen. Für Gott ist es ein leichtes uns als seine Kinder zu lieben auch wenn wir unvollkommen sind, unvollkommenm kompliziert und ungeduldig. Für ein Kind ist es leicht zu lieben, zu lernen und zu vertrauen. Ich denke Kinder haben das Urvertrauen und Gottes Liebe in sich. An Kindern kann man sich ein Beispiel nehmen, von Kindern kann man lernen. So sagt auch Jesus in Matthäus 18/3 ..wenn ihr nicht werdet wie die Kinder kommt ihr nicht ins Himmelreich. Die Liebe und das Urvertrauen ist in einem kleinen Menschen vorhanden, doch leider geht diese Einfachheit durchs Erwachsen werden meist verloren. Man könnte sagen Klugheit macht dumm, weil wir vor lauter Wissen verlernen einfach zu sein. Kinder lernen täglich doch sie denken weiterhin unkompliziert und wenn sie hinfallen stehen sie wieder auf, wie es auch meine Enkelin bezeugt. Nicht aber wir Erwachsenen! Wie oft denken wir es ist gut und laufen auf unseren Weg dahin und dann fallen wir und bleiben am Boden des Geschehens sitzen. Ich habe es bei mir schon erlebt dass ich dann verzagte und nicht mehr weiter gehen wollte. Aber Gott half mir wieder auf die Beine ich zog mich an ihm hoch und ich konnte fröhlich weiter laufen.
Ich sage euch Gott ist immer bei uns und er wartet geduldig mit offenen Armen auf uns, wie der Vater auf den verlorenen Sohn.

( Lukas 15/20)…
Er war noch ein gutes Stück vom Haus entfernt, da sah ihn schon sein Vater kommen, und das Mitleid ergriff ihn. Er lief ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und überhäufte ihn mit Küssen.

Und wenn wir uns zu ihm wenden wird er uns gerne in seinen Armen auffangen. Wenn wir fallen dann fallen wir nicht weiter als in seine Hand und er selbst hebt uns auf. Wir dürfen wie ein Kind die Augen aufheben und zu unserem Vater im Himmel aufschauen und wir dürfen ihn aus ganzen Herzen lieben und vertrauen. Wir sind Gottes Kinder (1.Johannes 3/1)

Seht doch, wie sehr uns der Vater geliebt hat! Seine Liebe ist so groß, dass er uns seine Kinder nennt. Und wir sind es wirklich: Gottes Kinder!
und weil wir seine Kinder sind können wir das und wir können uns unsere Kleinen als Vorbild nehmen und von ihnen lernen. Amen.

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