mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3141 - Sat., 30 Apr 2011

Die 14 Stationen des Leidensweges oder Kreuzweges Jesu - Teil 4

Jesus aber wandte sich um zu ihnen und sprach: Ihr Töchter von Jerusalem, weint nicht über mich, sondern weint über euch selbst und über eure Kinder.

Lk. 23,28


Der Sinn des Kreuzweges
In der Fastenzeit beten Christen oft den Kreuzweg. Das beten des Kreuzweges in der Fastenzeit hat den Sinn, dass wir uns an das Leiden von Jesus erinnern, aber auch an das eigene Leben. Denn da gibt es auch leidvolle Stationen – Enttäuschung, Streit, Verlust von Freundschaften oder Arbeitsplätzen, Krankheit und Tod. Durch seinen Tod am Kreuz hat Jesus Leben geschenkt! In einem Lied heißt es: ''Im Kreuz ist das Heil, im Kreuz ist das Leben, im Kreuz ist die Hoffnung.''

Im Kreuzweg Jesu erkennen wir aber auch unser eigenes Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Da gibt es Stationen der Krankheit, Enttäuschung oder gar des Todes, es gibt aber wohl auch welche des Glücks, wo uns Menschen begegnen, die uns lieben und uns helfen in ihrer Liebe, Stationen der Freundschaft.

6. Station: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch Station wird in der Bibel nicht erwähnt. Jes 53,2-3; Ps. 27,8-9
Jesus schwitzt vor Anstrengung und Schmerzen. Eine Frau namens Veronika steht am Wegesrand. Veronika gehört zu jenen, die ganz nahe bei Jesus bleiben. Sie hat Mitleid mit Jesus und möchte ihm helfen. Sie weiß, dass sie nicht viel tun kann. Aber sie möchte ihm wenigstens etwas Linderung verschaffen. Veronika reicht Jesus ein Tuch, damit er sich den Schweiß abwischen kann. Jesus neigt sich zu Veronika und blickt sie an. Sie wird sein Bild stets in sich tragen!

7. Station: Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz, Station wird in der Bibel nicht erwähnt. (Klgl 3,1-2,9,16)
Jesus ist völlig erschöpft und kann sich nicht mehr auf den Beinen halten. Er fällt zum zweiten Mal zu Boden. Die Last des Kreuzes drückt Jesus erneut zu Boden. Keiner hilft! Zudem schlagen ihm die Henker grausam. Jesus leidet zur Sühne für unsere Sünden und für die Sünden der ganzen Welt. Aber er steht wieder auf und geht seinen Weg bis zum Ende.

8. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen Lk 23,28-31:
Jesus wandte sich zu ihnen um und sagte: Ihr Frauen von Jerusalem, weint nicht über mich; weint über euch und eure Kinder! Denn es kommen Tage, da wird man sagen: Wohl den Frauen, die unfruchtbar sind, die nicht geboren und nicht gestillt haben. Dann wird man zu den Bergen sagen: Fallt auf uns!, und zu den Hügeln: Deckt uns zu! Denn wenn das mit dem grünen Holz geschieht, was wird dann erst mit dem dürren werden?
Am Wegrand stehen viele Gaffer, aber auch weinende Frauen, die Mitleid haben. Sie klagen: ''Er hat doch allen nur gutes getan!'' Jesus tut ihnen unendlich Leid. Aber er jammert nicht, sondern sagt zu den Frauen: „Weint nicht über mich! Aber denkt über euer Leben nach und kehrt um. Weint über euch und eure Kinder. Dann segnete er sie.

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