mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3107 - Sun., 27 Mar 2011

Glaubensgrundsätze 2

''Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Grund fordert der Hoffnung, die in euch ist, und das mit Sanftmut und Gottesfurcht.''

1. Petrus 3, 15-16


7. DIE GEMEINDE JESU CHRISTI besteht aus allen wahren Gläubigen (1. Korinther 12, 13) von Pfingsten (Apostelgeschichte 2) bis zur Entrückung (1.Thessalonicher 4, 13-17). Sie ist der Leib und die Braut Christi (Epheser 1, 22-23; 5, 25-32). Die Glieder der universalen Gemeinde versammeln sich in örtlichen Gemeinden zur Anbetung, zur Erbauung der Gläubigen und zur weltweiten Verkündigung des Evangeliums (Apostelgeschichte 2, 42; 1.Thessalonicher 1, 8). Jede örtlich versammelte Gemeinde untersteht direkt dem Haupt der Gemeinde (Kolosser 1, 18), kann aber mit anderen bibeltreuen Gemeinden Gemeinschaft pflegen und zusammenarbeiten (2. Korinther 8, 1-5; Kolosser 4, 16).

8. DAS CHRISTLICHE LEBEN ist ein Leben in der Nachfolge Jesu. Diese Nachfolge ist nur in Verbindung mit Jesus Christus möglich (Johannes 15, 1-8). Die geistliche Verbindung des Gläubigen mit Christus wird an der Frucht des Geistes (Galater 5, 22) und insbesondere an der Liebe zu Gott, zum Bruder und darüber hinaus zu allen Menschen sichtbar (1. Korinther 13; 2. Petrus 1, 7). Der Staatsgewalt sind wir untertan (Römer 13, 1-7), sofern dadurch die Gebote Gottes nicht verletzt werden (Apostelgeschichte 5, 29).

9. TAUFE UND ABENDMAHL sind Verordnungen des Herrn Jesus mit symbolischem Charakter. Wir glauben, daß zur Zeit des Neuen Testaments nur Menschen getauft wurden, die vom falschen Weg umgekehrt waren (Apostelgeschichte 2, 38; 9, 18-19), denen der Herr das Herz geöffnet hatte (Apostelgeschichte 16, 14-15) und die wirklich gläubig geworden waren (Apostelgeschichte 8, 12.37; 18, 8). Solche Menschen wurden durch Untertauchen auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft (Matthäus 28, 19). Die biblische Taufe ist die äußerliche Darstellung der innerlichen Realität im Herzen des Erretteten. Durch seinen Gehorsamsschritt bekennt er sich zum Glauben an seinen gekreuzigten, begrabenen und auferstandenen Erlöser (Römer 6, 3-11). Das Mahl des Herrn wirkt keine Vergebung der Sünden, sondern stärkt die Kinder Gottes durch das Gedenken an die wunderbare Liebe Gottes und an den aufopfernden Gehorsam Jesu Christi (1. Korinther 11, 23-26). Es ist Gottes Wille, daß am Mahl nur Wiedergeborene teilnehmen. Eine Selbstprüfung sollte in jedem Fall vorausgehen (1. Korinther 11, 27-32).

10. SATAN existiert als Person und ist der große Gegenspieler Gottes und aller Gläubigen (Johannes 8, 44; Offenbarung 12, 1-12). Er befehligt ein Heer von Dämonen (Epheser 6, 11-12). Durch den Tod und die Auferstehung Christi sind diese Mächte der Finsternis bereits besiegt und sehen ihrem endgültigen Untergang entgegen (Offenbarung 20, 10).

11. DIE WIEDERKUNFT JESU CHRISTI ist eine jederzeit mögliche Tatsache (Matthäus 24, 42-44; 1. Thessalonicher 5, 1-2). Zuerst wird er kommen, um die Gemeinde zu entrücken (1. Thessalonicher 4, 16-17), dann wird er die Völker richten (Matthäus 25, 31-46) und auf der Erde das Reich der tausend Jahre aufrichten (Offenbarung 20, 1-6).

12. DAS ZUKÜNFTIGE LEBEN bedeutet die bewußte Existenz der Toten (Lukas 16, 19-31), die Auferstehung des Leibes (Johannes 5, 28-29), das Gericht und die Belohnung der Gläubigen (2. Korinther 5, 10), das Gericht und die ewige Verdammnis der Ungläubigen (Offenbarung 20, 11-15), das ewige Leben der Geretteten (Johannes 3, 16) und die ewige Strafe der Verlorenen (Matthäus 25, 46; 2. Thessalonicher 1, 8-9).

Gott helfe uns, daß wir IHM durch unseren Glauben und Wandel Ehre bereiten (1. Thessalonicher 2, 11-12)!

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