mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3078 - Sat., 26 Feb 2011

Bittere Medizin

Der Herr hält einen Becher in der Hand, gefüllt mit scharfem, gärendem Wein. Allen auf der Erde, die sich ihm widersetzten, gibt er von diesem Wein zu trinken; sie alle müssen den Becher leeren bis zum letzten, bitteren Tropfen.

Psalm 75/9



Ich bekam vom Arzt zum Heilen meiner Krankheit Antibiotika verschrieben. Aber eine Nebenwirkung von dieser Medizin war ein ekelhafter bitterer Beigeschmack. Ich erinnere mich daran, das meine Mutter zu uns Kindern immer sagte'' Bittere Medizin hilft besser!'' Je bitterer die Medizin so besser die Heilungschance. Würde Medizin süß sein würde man sie missbrauchen, weil sie gut schmeckt. Ich denke darin liegt eine Wahrheit.

Gott hat für alles ein Kraut wachsen lassen, so sagt eine Lebensweisheit und auch für die bitteren Kräuter und Gewächse hat er eine Verwendung. Aber nicht alle sind gut für uns. Giftige und ungenießbare Pilze, zum Beispiel der Gallenröhrling, locken uns mit interessantem Aussehen aber warnen uns mit ihren extremen Geschmack sie zu essen, damit wir uns nicht verderben.

So geht es uns auch auf der heilsamen Suche nach unserem Lebensweg. Viele Wege die wir gehen wollen sind nicht gut für uns und wir sollten sie nicht betreten, aber sie locken wie falsche Medizin mit süßer Kraft und versprechen uns zu unserem Heil zu dienen. Doch wie Zucker den Zähnen schadet, schadet uns ein Falscher Weg und führt uns in die Gottes Ferne, solange bis Gott uns auf den richtigen Weg zurück führt. Dazu benötigt er oftmals Leid. (Klagelieder 3/5, 3/15, 3/19) Das Resultat unserer Irrwege, Verlust, Trauer, Schmerzen, Krankheit. Gott gibt uns den bitteren Kelch, bittere Medizin zu trinken, damit wir gesund werden und er zeigt uns den Heilsweg durch Jesus Christus.

Jesus selbst hat den Kelch bis an den Rand gefüllt mit Bitterkeit unserer Sünden trinken müssen. Auf dem Weg zur Kreuzigung bot man ihm Gallebitteren Wein an um seinen Schmerz zu lindern, (Matthäus 27/34) doch diesen lehnte Jesus ab, weil es nicht in Gottes Plan war. Er musste durch dieses Bittere Leiden ohne betäubt zu werden um Gottes Wort zu erfüllen. Auch wurde Jesus der Durst mit Essig gestillt damit er den Auftrag zum Ende führt. (Johannes 19/28-30) Und der Essig von damals war geschmacklich bestimmt weit entfernt von unseren mit Früchten angereicherten wohlschmeckenden Essigangeboten.

Bittere Medizin ist Heilsam für unseren Körper. Gottes Wege führen uns über seinen Sohn aus der Bitterkeit des Lebens in Seelengesundheit, Befreiung und in seine Gemeinschaft hinein. Wir werden heil, an Körper und Seele und bekommen einen gesunden Geist. Lasst euch heilen. Amen

(Jesaja 38/17)
Mein bitterer Schmerz hat sich in Glück verwandelt! In herzlicher Liebe hast du mich umfangen und mein Leben vor dem Grab bewahrt; denn alle meine Schuld hast du genommen und sie weit hinter dich geworfen.

Seid herzlichst gesegnet, eure

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